Zucker und Übergewicht.

Warum Zucker dick macht.

Zucker ist ein echter Dickmacher. Er liefert 400 Kalorien pro 100 Gramm und steht damit hinter Fett (900 Kalorien pro 100 Gramm) an zweiter Stelle der energiereichsten Lebensmittel. Das dicke Problem: Zucker hat die ungünstige Eigenschaft, dass er nicht satt, sondern hungrig macht. Obwohl man gerade jede Menge Kalorien zu sich genommen hat, hat man Hunger, oft sogar Heißhunger.

Zucker schießt sofort ins Blut.  Da ein hoher Blutzuckerwert für den Körper gefährlich ist, muss er große Mengen Insulin ausschütten. Die Folge: Der Blutzucker fällt steil ab, oft sogar unter den Normalwert. Das ruft erneut Hunger hervor – bevorzugt auf Süßes. Ein Teufelskreis, der langfristig Übergewicht begünstigt.

Schneller Zucker = schnelles Fett

Die Rechnung ist einfach: Nimmt man mehr Kalorien zu sich, als man verbraucht, wandelt der Körper sie in Fett um. Schnelle Kohlenhydrate wie Zucker werden dabei auch besonders schnell umgewandelt. Sie landen an Bauch, Hüfte und Po – und als viszerales („inneres“) Fett um die Organe herum.

Nicht jeder Süßschnabel ist dick, denn es kommt immer noch auf die Gesamtmenge der aufgenommenen Kalorien an. Aber Übergewicht ist in den meisten Fällen immer auch ein Problem durch zu viel Zucker.

Zucker liefert nur leere Kalorien

Dass Süßes Übergewicht fördert, hat noch andere Gründe: Zucker liefert dem Körper keinerlei lebensnotwendige Substanz. Er besteht aus leeren Kalorien. Ständiger Appetit und Heißhungerattacken können darauf hinweisen, dass dem Körper Vitamine, Mineralstoffe und andere lebensnotwendige Vitalstoffe fehlen.

Noch gefährlicher für die Gesundheit und Figur als Zucker allein ist seine Kombination mit Fett. In Süßigkeiten und Fertiggerichten findet sich in der Regel beides. Um den Zucker in die Zellen der Organe zu schleusen, wird Insulin ausgeschüttet. Leider wird der Fettabbau dadurch blockiert. Was passiert mit dem Fett, das man mit dem Zucker isst? Es wandert direkt in die Speicher.