Zucker macht krank – aber warum?

Wie Zucker unserem Körper schadet.

Zucker wird mit vielen Krankheiten in Verbindung gebracht. Doch wie genau schädigt er unseren Körper?

Der Blutzucker fährt Achterbahn

Zucker schießt sofort ins Blut. Da ein hoher Blutzuckerspiegel gefährlich ist, muss der Körper große Mengen Insulin ausschütten, um ihn schnell wieder zu senken. Wer viel Zucker isst, treibt seine Blutzuckerwerte ständig auf und ab. Das stört nicht nur das Wohlbefinden, sondern kann langfristig krank machen.

Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse sind hoch belastet

Um die Zuckerflut zu verarbeiten, haben vor allem unsere drei wichtigsten Verdauungsorgane viel zu tun: Die Bauchspeicheldrüse muss das Insulin zur Verfügung stellen, während Leber und Nieren die Zuckermengen speichern bzw. filtern. Durch eine übermäßige Beanspruchung drohen Ausfall und Verschleiß: Der Blutzuckerspiegel gerät aus dem Gleichgewicht, Diabetes droht.

Zucker schädigt die Darmflora

Eine gesunde Darmflora spielt eine große Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden. Zu viel Zucker bringt sie aus dem Gleichgewicht. Er fördert das Wachstum von schädlichen Pilzen (z. B. Candida). Infolgedessen kann das Immunsystem nicht mehr richtig arbeiten, z. B. bei der Abwehr von Entzündungen und Infekten. Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen werden mit einer gestörten Darmflora in Zusammenhang gebracht.

Zucker macht dick

Die Rechnung ist einfach: Nimmt man mehr Kalorien zu sich, als man durch Bewegung verbraucht, wandelt der Körper sie in Fett um. Zucker gehört dabei neben Nahrungsfetten zu den schlimmsten Dickmachern. Er liefert 400 Kalorien pro 100 Gramm, ohne „Mehrwert“ wie Vitamine, Mineral- oder Ballaststoffe. Übergewicht, Fettleibigkeit (Adipositas) und damit in Verbindung stehende Erkrankungen sind deshalb immer auch ein Problem durch zu viel Zucker.