Infos zum Programm: COPD
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Ihr Bonus
Die mhplus BKK belohnt ihre Versicherten für die Teilnahme an Disease Management Programmen (DMP) mit einem Bonus.
Informieren Sie sich auf der Seite Bonus: BeneFit DMP.
Was ist COPD?
Bei der COPD sind die Bronchialwände dauerhaft geschwollen. Diese Schwellung verengt die Atemwege und führt zu Luftnot.
Der Name "COPD" stammt aus dem Englischen und bedeutet "Chronic Obstructive Pulmonary Disease" - übersetzt: "chronisch obstruktive Lungenerkrankung".
Bei COPD führen zwei Faktoren zu knapper Atemluft: Zum einen ist die Bronchialschleimhaut entzündet und geschwollen, so dass der innere Durchmesser der Bronchien kleiner wird. Je enger er ist, umso weniger Luft kann hindurchströmen. Diesen Zustand bezeichnet man als chronisch obstruktive Bronchitis. Dazu kommt eine Verengung der Bronchien, die entsteht, weil die Bronchialmuskulatur angespannt oder verkrampft ist. Diese Muskelzüge winden sich spiralförmig um die Bronchien herum. Sind sie angespannt, so engen sie den Durchmesser der Bronchien zusätzlich ein.
In leichten Fällen von COPD merken die Patienten nur bei körperlicher Anstrengung, dass ihre Bronchien verengt sind. Je weiter die Erkrankung voranschreitet, umso eher treten die Beschwerden auch in Ruhe auf.
Typisch für COPD ist, dass Medikamente die Krankheitszeichen nur teilweise beseitigen können. Bestimmte Wirkstoffe können die Bronchien erweitern. Dies gilt aber nur für den Teil der bronchialen Verengung, sie beseitigen nicht die Verdickung der Schleimhaut.
Wie entsteht COPD?
Zigarettenrauchen ist die Hauptursache für COPD.
Rauchen ist bei Erwachsenen die Hauptursache für obstruktive Lungenerkrankungen. Der eingeatmete Zigarettenrauch schädigt dabei direkt die Bronchien. Er zerstört die Flimmerhärchen und damit einen wichtigen Schutzmechanismus gegen das Eindringen von Schadstoffen und Krankheitserregern in die Lunge.
Eine Entzündung mit Schleimhautschwellung und vermehrter Schleimproduktion der Bronchien ist die Folge. Man bezeichnet sie als chronische Bronchitis, wenn der Husten mindestens ein Jahr anhält, in der Regel mit Auswurf. Die Schleimhautverdickung der chronischen Bronchitis führt zu einer zunehmenden Strömungsbehinderung (Obstruktion) in den Bronchien.
Von den schätzungsweise 10 bis 30 Prozent der Bundesbürger, die an einer chronischen Bronchitis leiden, bekommen 15 bis 20 Prozent eine COPD.
Warum gibt es DMP für COPD?
Etwa vier bis sieben Prozent der deutschen Bevölkerung leiden unter COPD.
(Quelle: Deutsche Atemwegsliga, Broschüre "COPD").
Männer sind derzeit davon noch etwa doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Da Frauen aber in den letzten Jahrzehnten ihre Rauchgewohnheiten denen der Männer angepasst haben, ist davon auszugehen, dass sich das Geschlechterverhältnis der Folgeerkrankungen angleichen wird.
Eine gezielte und optimal gestaltete Therapie mit den kooperierenden Ärzten und der mhplus Betriebskrankenkasse kann COPD wirksam und dauerhaft behandeln.
Wie läuft DMP bei COPD ab?
Das DMP gibt Ihrer Behandlung Struktur.
Es gibt Ihnen und Ihrem Arzt einen Ablaufplan für die Behandlungen vor. Sie sind zur Einschreibung berechtigt, wenn Sie das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben.
Zu Beginn des Programms untersucht Sie Ihr Arzt eingehend. Er zeichnet, sofern noch nicht bekannt, Ihre Krankheitsgeschichte auf, stellt das Stadium Ihrer Erkrankung fest und filtert besondere Risikofaktoren heraus - zum Beispiel erhöhten Zigarettenkonsum. Auf dieser Grundlage vereinbart er mit Ihnen gemeinsam Ihre persönlichen Behandlungsziele und erläutert Ihnen den weiteren Ablauf.
Dann entwickelt er mit Ihnen Ihren persönlichen Behandlungsplan und legt die Behandlungsziele fest. Er gibt vor, wie oft Sie ihn in der Folgezeit aufsuchen sollen: meistens einmal im Vierteljahr, aber spätestens alle sechs Monate.
Das Programm gibt zudem Ratschläge, welche Medikamente und Therapieformen besonders geeignet sind.
Ziele des Behandlungsprogramms
Lebensqualität, so viel und so lange wie möglich – das ist das Ziel von BKK MedPlus.
Die Behandlungsmaßnahmen zielen insbesondere darauf ab, akute und dauerhafte Beeinträchtigungen durch die Erkrankung, aber auch Risiken für möglicherweise schwere Begleit- und Folgeerkrankungen zu vermeiden oder zumindest zu verringern.
Weitere Ziele sind, das schnelle Voranschreiten der COPD zu bremsen und zu erreichen, dass die Erkrankung Sie möglichst wenig in Ihrem Alltag einschränkt. Wir unterstützen Sie, die für Sie bestmögliche Lungenfunktion zu erreichen und unerwünschte Wirkungen der Behandlung so gering wie möglich zu halten.
Adressen & Links
Deutsche Atemwegsliga e.V.
Burgstraße 12
33175 Bad Lippspringe
Tel.: 05252 / 93 36 15
Fax: 05252 / 93 36 16
E-Mail: koordination@atemwegsliga.de
Internet: www.atemwegsliga.de
Patientenliga Atemwegserkrankung e.V.
Berliner Straße 84
55276 Dienheim
Tel.: 06133 / 35 43
Fax: 06133 / 92 45 57
E-Mail: pla@patientenliga-atemwegserkrankungen.de
Internet: www.patientenliga-atemwegserkrankungen.de
Deutsche Emphysemgruppe e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Dipl. Psych. Heide Schwick
Steinbrecherstraße 9
38106 Braunschweig
Tel.: 0531 / 2 34 90 45
E-Mail: DEG@emphysem.de
Internet: www.deutsche-emphysemgruppe.de
Deutsche Lungenstiftung e.V.
Herrenhäuser Kirchweg 5
30167 Hannover
Tel.: 0511 / 2 15 51 10
Fax: 0511 / 2 15 51 13
E-Mail: deutsche.lungenstiftung@t-online.de
Internet: www.lungenstiftung.de
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
Ostmerheimer Straße 220
51109 Köln
Tel.: 0221 / 89 92 0
Fax: 0221 / 89 92 300
E-Mail: poststelle@bzga.de
Internet: www.bzga.de
Nichtraucher-Initiative Deutschland e.V. (BZgA)
Carl-von-Linde-Straße 11
85716 Unterschleißheim
Tel.: 089 / 3 17 12 12
Fax: 089 / 3 17 40 47
E-Mail: nid@nichtraucherschutz.de
Internet: www.ni-d.de
Deutsche Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) e.V.
Gerd Bachowski
1. Vorstand Deutsche Selbsthilfegruppe Sauerstoff-Langzeit-Therapie
(LOT) e.V.
Bergheimer Weg 1
70839 Gerlingen
Tel.: 07156 / 17 46 49
Fax: 07156 / 1 79 97 31
E-Mail: vorstand@selbsthilfe-lot.de
Internet: www.selbsthilfe-lot.de
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