Wer sich richtig ernährt, fühlt sich fitter und gesünder.
Die Ernährung kann möglicherweise sogar die Entstehung von Krebs beeinflussen. Zumindest gibt es Studien, die darauf hinweisen, dass bestimmte Ernährungsweisen und Nahrungsbestandteile ein Risiko für die Entstehung einiger Krebserkrankungen sein können, z. B.:
- Überernährung und Übergewicht
- Übermaß an bestimmten Lebensmitteln, wie Fett, Eiweiß, Alkohol, Salz oder Kaffee
- Ein Mangel an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und pflanzlichen Farb-und Aromastoffe
- Schimmelpilzgifte und ranzige Fette
- Düngemittelrückstände (Nitrat), Umweltgifte (Blei, Kadmium), Nitritpökelsalz oder Verbrennungsrückstände, wie sie beim Grillen oder Räuchern entstehen
Die folgenden Empfehlungen wurden in Anlehnung an die Deutschen Krebshilfe e. V. verfasst und ersetzen keine ärztliche Anweisung. Eine bestmögliche Ernährung kann eine medizinische Therapie ergänzen, aber niemals ersetzen.
Praktische Hinweise für eine bedarfsgerechte, vollwertige Ernährung:
- Vollkorngetreide in den Vordergrund stellen
- Pflanzliche Lebensmittel bevorzugen, einen Teil davon roh verzehren
- Fisch, Fleisch und Eier nur gelegentlich als Beilage verzehren
- Hochwertige Pflanzenöle wie Raps- oder Olivenöl bevorzugen
- Isolierte Zucker und daraus hergestellte Produkte meiden
- Genussmittel wie Koffein und Alkohol selten verzehren
Weitere Hinweise:
- Zuerst rohe, dann gekochte Speisen essen
- Speisen nicht zu kalt und nicht zu warm verzehren
- Einfach und mäßig essen, aber abwechslungsreich
- Mehrere kleine Mahlzeiten sind besser als wenige große – auf das Hungergefühl achten.
- Sich Zeit zum Essen nehmen und gründlich kauen
Weitere hilfreiche Infos:
Infobroschüre der Krebshilfe herunterladen