Niedrige Verwaltungskosten sind möglich: mhplus Betriebskrankenkasse setzt auf schlanke Organisation
Pressemitteilung vom 30.10.2002
Ludwigsburg 30.10.2002.
Mehrfach angeprangert wurde in den Medien dieser Tage der starke Anstieg der Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen. Die mhplus Betriebskrankenkasse weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sie mit voraussichtlich 2,4 Prozent Anteil der Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben für das Jahr 2002 weit unter dem Durchschnitt aller gesetzlichen Krankenversicherer von mehr als 5 Prozent liegt.
Verantwortlich für diese deutliche Differenz sind, laut Winfried Baumgärtner, Vorstand der mhplus, innovative Organisationsstrukturen und eine auf moderne Kommunikationsmedien gestützte Betreuung der Versicherten. „Mehr Wettbewerb und unternehmerisches Handeln auch in diesem Bereich täte dem Gesundheitswesen und der Glaubwürdigkeit der Bekenntnisse zu kostenbewusstem Handeln gut“, so Baumgärtner.
Kostensteigernd wirken sich nach Meinung von Baumgärtner auch die immer aufwändigeren Verwaltungsprozesse im Rahmen des sogenannten Risikostrukturausgleichs aus. Diese Transferzahlungen zwischen den Krankenkassen werden vom Gesetzgeber jetzt um weitere Ausgleichsfaktoren - zum Beispiel im Rahmen der Versorgung Chronisch Kranker durch sogenannte Disease-Management-Programme und einen sogenannten Risokopool - ergänzt. Dies treibt den Verwaltungsaufwand weiter in die Höhe. Die mhplus Betriebskrankenkasse zahlt bereits heute mehr als 55 Prozent ihrer gesamten Einnahmen über den Risikostrukturausgleich an andere Krankenkassen.
Das Bundesgesundheitsministerium hatte bereits im März eine Bilanz für 2001 vorgelegt, nach der die Verwaltungsausgaben der Kassen im Jahr 2001 um 4,6 Prozent gestiegen sind. Das statistische Jahrbuch „Gesundheit 2002“ des Bundesgesundheitsministeriums weist einen Verwaltungskostenanteil von 5,9 Prozent an den gesamten Kassenausgaben aus. Die Verwaltungskosten der gesetzlichen Krankenkassen setzen sich schwerpunktmäßig aus den Personal- und Sachkosten zusammen.
Flächendeckende Geschäftsstellennetze treiben, laut Baumgärtner, sowohl die Sach- als auch die Personalkosten in die Höhe: „Kommunikationsmedium Nr. 1 für unsere Versicherten und die von uns betreuten Arbeitgeber ist das Telefon, das einen Sofort-Service gewährleistet. Immer mehr Versicherte und Arbeitgeber nehmen auch den Service über unser Internetoffice in Anspruch.“ Die mhplus bietet Versicherten, Interessenten und Arbeitgebern im Internet auf rund 300 Sites wichtige Informationen und Services zu Krankenversicherung und Gesundheit.
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