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Pressemitteilungen 2003 der mhplus

Unterstützung von Selbsthilfeinitiativen durch die mhplus BKK: Fördermittel für 2003 sind bereits zugewiesen

Pressemitteilung vom 29.09.2003


Ludwigsburg, 29. September 2003.

Per Gesetz ist jede Krankenkasse angehalten, ein bestimmtes Budget – im Jahr 2003 sind das 53 Cent pro Versichertem – zur finanziellen Unterstützung von Selbsthilfeinitiativen aufzuwenden. Die mhplus Betriebskrankenkasse (BKK) ist diesem Auftrag engagiert nachgekommen und hat ihren Förderetat 2003 bereits ausgeschöpft. Rund 230 Anträge auf Fördermittel hat die mhplus dieses Jahr bearbeitet, 110 konnte sie nach Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen bewilligen.

Dabei unterstützte die Kasse unter anderem Selbsthilfegruppen, die sich dem Kampf gegen Krebs verschrieben haben, sowie Initiativen für Patienten mit Parkinson, Knochenschwund (Osteoporose) oder Rheuma – mit Beträgen von 100 bis zu 15.000 Euro. Insgesamt gab die mhplus dieses Jahr 212.000 Euro für die Selbsthilfeförderung aus; rund ein Drittel davon wird über den BKK Bundesverband und den zuständigen BKK Landesverband an Selbsthilfeeinrichtungen auf Bundes- und Landesebene weitergeleitet.

„Einige Selbsthilfegruppen erfuhren erst durch die mhplus, dass sie überhaupt Fördergelder beantragen können“, erklärt Michael Pfeiffer, zuständiger Bereichsleiter der mhplus. „Denn wir haben aktiv über Fördermöglichkeiten informiert, Selbsthilfeinitiativen vor Ort angeschrieben und mit Anträgen versorgt. Gerade bei der Förderung lokaler Gruppen sehen wir zudem, dass das Geld unserer Versicherten gut angelegt ist und wirklich bei den Betroffenen ankommt.“

Erst vor kurzem hatte die Nationale Kontaktstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen Nakos öffentlich beklagt, dass die Krankenkassen ihrer Förderpflicht nur ungenügend nachkämen und letztes Jahr nur etwa 58 Prozent des vorgeschriebenen Budgets – rund 30 Cent pro Versichertem – aufgewendet hätten.


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mhplus wurde 1952 als Betriebskrankenkasse der Ludwigsburger MANN+HUMMEL GMBH gegründet. Seit 1. September 1999 ist die gesetzliche Krankenkasse geöffnet: für Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Thüringen, Rheinland-Pfalz sowie die Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf im Rheinland. 600 Beschäftigte betreuen an zehn Standorten rund 270.000 Mitglieder und 400.000 Versicherte. Der allgemeine Beitragssatz beträgt 13,8 Prozent.

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