Hausaufgaben gemacht: Nur 3,35 Prozent Verwaltungskosten - Beiträge: Kein „Beitrags-Jojo“ bei mhplus
Pressemitteilung vom 05.08.2003
Der Vorstand der mhplus Betriebskrankenkasse, Winfried Baumgärtner, lässt die aktuellen Vorwürfe über zu hohe Verwaltungskosten für seine Kasse nicht gelten: „Wir haben unsere Hausaufgaben von Anfang an gemacht, für die Verwaltung fallen bei mhplus nur etwa 3,35 Prozent aller Ausgaben an“. Die durchschnittlichen Verwaltungskosten liegen über alle Kassen hinweg bei 5,58 Prozent, bei den Betriebskrankenkassen bei 4,69 Prozent. Die BKK mhplus (vormals BKK Mann+Hummel) ist die größte Betriebskrankenkasse in Baden-Württemberg und betreut rund 400.000 Versicherte.
Möglich macht mhplus die weit unterdurchschnittlichen Verwaltungskosten durch ein modernes Kostenmanagement. Verzichtet wird zudem auf teure Glaspaläste und Innenstadtlagen. Für die Kommunikation mit den Kunden setzt die Betriebskrankenkasse bevorzugt auf Telefon, E-Mail und Internet. Der Risikostrukturausgleich fordert aktuell rund 50 Prozent der Gesamtausgaben. Dieses Ausgleichsprogramm ist zudem durch immer neue und immer aufwändigere Verwaltungsaufgaben – Stichworte „Disease Management“, „Wohnort-Prinzip“ – ein ständig wachsender Kostentreiber.
Fairness und Berechenbarkeit
Kurzfristigen Beitragserhöhungen zur Finanzierung zukünftiger Beitragssenkungen erteilt Baumgärtner eine Absage: „Wir möchten für unsere Versicherten ein fairer und berechenbarer Partner sein, ein ’Beitrags-Jojo‘ wird es bei mhplus daher nicht geben. Ersparnisse werden an die Versicherten weitergegeben.“ Der allgemeine Beitragssatz beträgt seit Januar 2003 13,8 Prozent. Wenn die Gesetzesänderungen wie geplant realisiert werden und wirken, kann der Beitragsatz weiterhin günstig gehalten beziehungsweise gesenkt werden. Noch sind einige der vom zuständigen Ministerium vorgelegten Eckwerte nicht ausreichend nachvollziehbar, wie etwa die Kosten der Einführung der elektronischen Patientenkarte, die Ersparnisse aus „quantifizierbaren Struktureffekten“ oder die Einnahmen aus der Tabaksteuer.
mhplus im Profil
Die mhplus Betriebskrankenkasse wurde 1952 als Betriebskrankenkasse der Ludwigsburger Mann + Hummel GmbH gegründet. Seit 1. September 1999 ist die gesetzliche Krankenkasse geöffnet, heute für Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Thüringen, Rheinland-Pfalz sowie die Regierungsbezirke Köln und Düsseldorf im Rheinland. Die Zentrale ist weiterhin in Ludwigsburg. Seit Mitte 2002 firmiert die BKK als „mhplus“; durch Fusionen mit der BKK Amann & Söhne, Bönnigheim (1.1.2000) und der BKK PWA, Raubling/Oberbayern (1.1.2003) hat sie ihre Marktposition ausgebaut. 600 Beschäftigte betreuen heute an zehn Standorten rund 280.000 Mitglieder und 400.000 Versicherte. Diesen bietet mhplus neben 50 Jahren Erfahrung und Mehrleistungen wie beispielsweise alternative Heilmethoden und Homöopathie auch unbürokratische Strukturen.
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