Tipps für Studienanfänger

Vor dem Studium

Was tun zwischen Abi und Uni?

Das Abi so gut wie in der Tasche und Studienpläne im Kopf? Aber was tun in den Monaten vor Studienbeginn? 

Zwischen Abi und Uni

Die Zeit sinnvoll nutzen

Das Abi so gut wie in der Tasche und Studienpläne im Kopf? Aber was tun in den Monaten vor Studienbeginn? Die mhplus hat einige Möglichkeiten unter nachfolgenden Links zusammengestellt - alle haben ihre Vorteile.

Ein freiwilliges soziales Jahr (FSJ)?

Das „freiwillige soziale Jahr“ bietet die Möglichkeit, zu experimentieren

Jugendliche im Alter von 16 bis 26 Jahren haben hier die Chance, einen Einblick in soziale und pflegerische Berufe zu erhalten und sich selbst zu testen - unter Anleitung von Fachkräften, versteht sich. Tätigkeiten in folgenden Einrichtungen sind möglich:

  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Einrichtungen für behinderte und/oder alte Menschen
  • Krankenhäuser
  • Alten- und Pflegeheime
  • Kirchengemeinden
  • Sport- oder Kultureinrichtungen

Freiwillige verpflichten sich in der Regel für ein Jahr (Ausnahme: 6 Monate). Sie erhalten ein Taschengeld, evtl. eine Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung (je nach Einrichtung), Sozial- und Unfallversicherung sowie bezahlten Urlaub (26 Tage). Dafür arbeiten Sie in der Regel 38,5 Stunden die Woche.

Die Erfahrungen helfen nicht nur privat weiter: Hochschulen und Fachhochschulen honorieren das freiwillige Engagement und rechnen den Einsatz unter Umständen ganz oder teilweise als Praktikum an - je nachdem für welches Studium Sie sich später entscheiden.

Mehr Infos unter:
www.bmfsfj.de

Ein freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ)?

Wer möchte, kann sich ein Jahr lang für Umwelt- und Naturschutz einsetzen

Die Organisation ist ähnlich wie beim „freiwilligen sozialen Jahr“. Interessenten wirken zum Beispiel bei der Anlage und Pflege von Biotopen mit oder kümmern sich um wildlebender Pflanzen und Tiere. Weitere praktische Tätigkeiten erfolgen z.B. im Bereich technischer Umweltschutz. Das FÖJ wird begleitet von ökologischen und umweltpolitischen Seminaren.

Wie das freiwillige soziale Jahr kann das freiwillige ökologische Jahr von der ZVS (Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen) als Wartezeit anerkannt werden. Sie erhalten ein Taschengeld, evtl. eine Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung (je nach Einrichtung), Sozial- und Unfallversicherung sowie bezahlten Urlaub (26 Tage). Dafür arbeiten Sie in der Regel 38,5 Stunden die Woche.

Mehr Infos unter:
www.bmfsfj.de

Ein Jahr im Europäischen Freiwilligendienst (EFD)?

Angesprochen werden hier junge Menschen, die Erfahrungen in sozialen oder ökologischen Berufen sammeln möchten und ins Ausland gehen wollen.

Der EFD ist ein EU-Projekt im Rahmen des Aktionsprogramms „Jugend". Europaweit organisieren verschiedene Institutionen gemeinsam den Austausch von Jugendlichen für die Dauer von einem Jahr. Im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes sind Tätigkeiten in verschiedenen sozialen und ökologischen Einrichtungen Europas möglich.

Mehr Infos unter:
www.efd-online.de

Als „Au-pair“ ins Ausland?

Auch Männer können als „Au-pair“ ins Ausland

Jedoch sind Gelegenheiten in ausländischen Familien zu leben für junge Männer noch selten. Als „Au-pair“ sind Sie keine bezahlte Haushaltshilfe, sondern ein Familienmitglied auf Zeit - allerdings mit bestimmten Aufgaben. Dazu gehören meist leichte Hausarbeiten - vor allem jedoch die Betreuung der jüngeren „Geschwister“.

Während des Aufenthaltes können Sie Ihre Sprachkenntnisse vertiefen. Denn verbindlich ist unter anderem ein begleitender Unterricht in einer Sprachschule. Inzwischen gibt es zahlreiche Au-pair-Agenturen, die als seriöse Vermittlungen zwischen Suchenden und Au-pair-Platz-Anbietern agieren. Zum Schutz gegen unseriöse Angebote ist es jedoch ratsam, sich vor dem Gang ins Ausland jederzeit auch Rückzugsmöglichkeiten offen zu halten.

Mehr Infos unter:
www.au-pair-agenturen.de

Praktikum oder Jobben?

Ein studienbezogenes Praktikum, wie es manche Studiengänge vorschreiben, ist nicht nur eine sinnvolle  Beschäftigung: Es kann vor allem der Orientierung dienen.

Praktikabörsen zeigen hier viele Möglichkeiten auf.

Wer kurzfristig eine Beschäftigung sucht, dem bieten zahlreiche Jobbörsen entsprechende Möglichkeiten. Auch wenn solche Jobs oft nicht an das Arbeitsleben nach dem Studium heranreichen, bieten sie doch häufig Einblicke und erleichtern die berufliche Orientierung.

Vielleicht stellt sich sogar heraus, dass der Weg zum Traumjob gar nicht über die Hochschule, sondern über eine Ausbildung führt. Mancher „Jobber“ bleibt seinem ersten Unternehmen über Jahre in verschiedenen Positionen treu – von der Aushilfskraft bis hin zum Angestellten.

Die Uni testen?

Immer mehr Universitäten bieten Abiturienten die Möglichkeit, in sogenannten „Schnupper-Studientagen“ den Uni-Alltag kennen zu lernen

Damit sind nicht nur Führungen gemeint, sondern auch ganz normale Vorlesungen – manchmal sogar über mehrere Tage hinweg. Eine Registrierung ist hierfür nicht notwendig. Eine weitere Alternative stellen die sogenannten „Sommeruniversitäten“ dar. Von Sprachkursen bis zu kulturellen und politischen Programmen ist fast alles im Angebot. Informationen dazu gibt es an allen Universitäten und Hochschulen.

Mehr Infos unter:
Hochschuldatenbank auf unilife.de

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