Erkrankungen erkennen.

Symptome und Vorerkrankungen ernst nehmen.

Wenn die folgenden Symptome und Vorerkrankungen vorliegen, müssen schwerer wiegende Ursachen für die Rückenschmerzen ausgeschlossen werden und Sie sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen:

Mögliche Knochenbrüche

Sie hatten vor Kurzem z. B.

  • einen Autounfall,
  • einen Sturz aus großer Höhe
  • oder einen ähnlichen Unfall

oder bei Ihnen ist eine Osteoporose bekannt.

Sie sind schon etwas älter und haben vor Kurzem schwer gehoben oder Sie nehmen schon seit etlicher Zeit ein Cortisonpräparat ein.

Möglicher Tumor

Bei Ihnen ist in der Vergangenheit schon einmal eine Tumor- oder Krebserkrankung festgestellt worden oder Sie leiden unter stärkerem Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit und ermüden schnell.

Die Rückenschmerzen nehmen in Rückenlage möglicherweise an Intensität zu oder Sie haben insbesondere nachts starke Schmerzen.

Möglicher Infekt

Sie hatten kürzlich oder haben noch

  • Fieber,
  • Schüttelfrost,
  • keinen Appetit

und ermüden rasch oder Sie hatten vor Kurzem einen bakteriellen Infekt, der z. B. mit Antibiotika behandelt wurde.

Sie haben nachts starke Rückenschmerzen oder Sie nehmen Medikamente zur Immunsuppression oder bei Ihnen wurde vor kurzer Zeit eine Infiltrationsbehandlung (Gabe von Spritzen) an der Wirbelsäule durchgeführt.

Mögliche Beeinträchtigung der Nervenwurzeln

Sie haben an beiden Beinen ausstrahlende Schmerzen verbunden mit einem Taubheitsgefühl oder einem Kribbeln oder Schwächegefühl im Bereich der schmerzhaften Gebiete oder Sie haben plötzlich Störungen beim Wasserlassen mit vermehrtem oder vermindertem Urinabgang.

Sie leiden plötzlich unter einer Darminkontinenz oder es treten ausgeprägte und zunehmende Lähmungen, insbesondere im Bereich der Beine oder des Beckens auf.


Wichtiger Hinweis:
Im Zweifelsfall und bei Beschwerden, die hier nicht aufgeführt sind, sollten Sie immer Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

zurück zu Diagnostik