Die Rehabilitation.

Was versteht man genau unter Rehabilitation?

Als „Rehabilitation“ werden alle medizinischen, psychotherapeutischen, sozialen und beruflichen Maßnahmen bezeichnet, die eine Wiedereingliederung des Betroffenen in Familie, Gesellschaft und Berufsleben zum Ziel haben.

Eine Rehabilitation wird meist dann empfohlen, wenn Behandlungserfolge gefestigt werden sollen oder die Erwerbsfähigkeit wiederhergestellt werden muss.

Man unterscheidet 3 Rehabilitationsleistungen:

1

Medizinische Rehabilitation

Die medizinische Rehabilitation umfasst Leistungen, die darauf abzielen, möglichen Behinderungen oder möglicher Pflegebedürftigkeit vorzubeugen, sie zu beseitigen oder Verschlimmerungen zu verhüten.

2

Berufliche Rehabilitation

Leistungen zur beruflichen Rehabilitation fördern eine Eingliederung der Patientin oder des Patienten in das Arbeitsleben.

3

Soziale Rehabilitation

Leistungen zur sozialen Rehabilitation fördern die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Sie zielen auf die Bewältigung der alltäglichen Anforderungen und die Wiedereingliederung in das soziale Umfeld der Betroffenen ab.


Rehabilitationsmaßnahmen

Maßnahmen der Rehabilitation dauern in der Regel 3 Wochen und können ambulant oder stationär durchgeführt werden.

Dabei gilt grundsätzlich, dass stationäre Leistungen erst dann erbracht werden, wenn ambulante Maßnahmen nicht ausreichen.

Dabei werden multimodale (fachlich breit gefächerte) Therapiekonzepte angewandt, d. h. neben Ärzten sind z. B. auch Ergo-, Psycho- und Bewegungstherapeuten an der Behandlung beteiligt.


Verordnung und Kostenübernahme

Eine Rehabilitationsmaßnahme wird in der Regel nach der Verordnung durch einen Vertragsarzt entweder bei der Deutschen Rentenversicherung oder Ihrer Krankenkasse beantragt. Diese sind in den allermeisten Fällen Kostenträger für die Rehabilitation und klären die Zuständigkeit untereinander ab.

Für Berufstätige ist in der Regel die Rentenversicherung zuständig.

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