Die Arzneimitteltherapie.

Die Einnahme schmerzlindernder Medikamente.

Bei sehr starken Schmerzen lässt sich die Einnahme eines schmerzlindernden Medikaments oft nicht vermeiden.

Denken Sie aber daran, dass dadurch nur kurzfristig Abhilfe geschaffen werden kann und Nebenwirkungen, insbesondere bei längerer Anwendung, nicht ausgeschlossen werden können. Medikamente sollten Sie stets nur gemäß der Gebrauchsinformation bzw. den Angaben des Arztes oder Apothekers einnehmen.

Nutzen Sie schmerzfreie Phasen für körperliche Aktivitäten und die Stärkung Ihrer Rückenmuskulatur.

Manche Medikamente wie z. B. Paracetamol sind in der Apotheke frei verkäuflich. Für Sie und den behandelnden Arzt ist es hilfreich, wenn Sie sich alle eingenommenen Medikamente auf einem Medikamenteneinnahmeplan notieren.


Zusätzlich sollten Sie die Art und den Verlauf der Schmerzen in einem Tagebuch festhalten. Hier können Sie sich das Schmerztagebuch herunterladen. Wenn Sie sich hinsichtlich Ihrer Medikation unsicher sind, können Sie sich auch kostenfrei an unsere Arzneimittelberatung wenden:

Zur Arzneimittelberatung


Mögliche Arzneimittel

Entzündungshemmer

Als Entzündungshemmer haben sich die traditionellen nicht-steroidalen Antirheumatika (kurz NSAR; auch „Antiphlogistika“ genannt) bewährt. Hierzu gehören Arzneistoffe wie Ibuprofen oder Naproxen.

Schmerzmittel

Auch Schmerzmittel wie Paracetamol können zur vorübergehenden Linderung akuter Schmerzen beitragen. Halten Sie aber stets Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Bei sehr starken Schmerzen können bei einer ärztlichen Behandlung auch Opioide zur Betäubung und Linderung der Schmerzen zum Einsatz kommen. Diese müssen zwingend vom Arzt verschrieben werden.

Muskelentspannende Medikamente

Bei schmerzhaften Verspannungen kommen mitunter für kurze Zeit auch muskelentspannende Medikamente in Betracht. Diese Mittel führen jedoch häufig zu Müdigkeit und können die Fahrtauglichkeit beeinträchtigen.

Antidepressiva

Bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen können manchmal auch Antidepressiva hilfreich sein.


Hinweis

Ihre mhplus empfiehlt Ihnen vor der Einnahme von Medikamenten grundsätzlich die Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt.