Medizinische Risikofaktoren.

Die Ursachen für Rückenschmerzen sind meist vielfältig.

Sie können durch medizinische, psychische und soziale Ursachen entstehen. Zu den medizinischen Ursachen gehören z. B.:

Skeletterkrankungen

  • Skeletterkrankungen wie Osteoporose
  • rheumatische Erkrankungen
    auch bedingt durch Stoffwechselerkrankungen wie Vitamin-D- oder Calcium-Mangel (Bsp: Rachitis bei Kindern bzw. Osteomalazie bei Erwachsenen, Osteoporose)
  • Vitamin-D-Mangel
    auch als Folge einer gestörten Nährstoffaufnahme bei Darmerkrankungen

Fehlbildungen der Wirbelsäule

wie z. B.

  • Skoliosen
  • Rachitis
  • Morbus Scheuermann

Verletzungen

Verletzungen wie Wirbelbrüche, die zu Verformungen der Wirbelsäule führen können.

Wirbelgleiten

Wirbelgleiten (Spondylolisthesis), vor allem an der Lendenwirbelsäule, können die Bänder, Muskeln und Bandscheiben strapazieren und beschädigen.

Entzündungen

Entzündungen der Wirbelkörper, Nervenwurzeln oder auch Rückenmuskeln können Schmerzen verursachen.

Tumore

Tumore im Bereich der Wirbelkörper oder des Rückenmarks können auf die Nervenwurzeln drücken.

Bandscheibenvorfälle

Bandscheibenvorfälle können auf die Nervenwurzeln drücken und Schmerzen verursachen.


Hier liegen eindeutige körperliche Veränderungen vor. Es wird daher häufig von „spezifischen Rückenschmerzen“ gesprochen.

Bei den meisten Rückenschmerzen handelt es sich jedoch um unspezifische Schmerzen, bei denen keine eindeutige Schmerzursache benannt werden kann.