Entsendung ins Ausland

Informationen

Bitte beachten Sie, dass die Beantragung der Entsendebescheinigung A1 seit dem 01.01.2019 über ein zertifiziertes Lohnprogramm auf elektronischem Weg (z.B.SV-Net, DEÜV) erfolgen muss. Die Rückmeldung erfolgt seit dem 1. Juli 2018 ebenfalls elektronisch. Liegen die Voraussetzungen für die Weitergeltung der deutschen Rechtsvorschriften vor, enthält die elektronische Antwort alle Daten, die für die A1-Bescheinigung notwendig sind. Die Bescheinigung ist vom Arbeitgeber auszudrucken und dem Mitarbeiter auszuhändigen. Dieser Ausdruck ist als Originalbescheinigung zu werten. Im Jahr 2018 konnte der Arbeitgeber zwischen elektronischem und Papierantrag wählen. Seit dem 1. Januar 2019 ist das elektronische Verfahren für alle beteiligten Stellen verpflichtend. In Ausnahmefällen werden laut den Spitzenorganisationen der Sozialversicherung noch bis zum 30. Juni 2019 papiergebundene Anträge angenommen.

Entsendung (Artikel 12 VO (EG) 883/04)

Wird eine gewöhnlich in Deutschland beschäftigte Person von ihrem Arbeitgeber nur gelegentlich in einem anderen Mitgliedsstaat eingesetzt, handelt es sich üblicherweise um eine Entsendung. Der Arbeitgeber hat in einem solchen Fall den ausgefüllten Fragebogen für die Ausstellung einer "Bescheinigung über die anzuwendenden Rechtsvorschriften" (Vordruck A1) an die gesetzliche Krankenkasse, bei der die betreffende Person versichert ist (andernfalls an den zuständigen Rentenversicherungsträger) zu senden.

Der Vordruck ist abrufbar unter:

Zum Antrag

 

Gewöhnliche Erwerbstätigkeit in mehreren Mitgliedsstaaten (Art. 13 VO (EG) 883/04)

Eine in Deutschland wohnende Person, die lediglich bei einem in Deutschland ansässigen Arbeitgeber beschäftigt ist und für diesen gewöhnlich in mehreren Mitgliedsstaaten arbeitet, kann die Feststellung der anzuwendenden Rechtsvorschriften und die Ausstellung der A1- Bescheinigung beim GKV-Spitzenverband, DVKA beantragen.

Der Antrag ist abrufbar unter:

Zum Antrag

 

Vorübergehende selbstständige Tätigkeit (Art. 12 Abs. 2 VO (EG) 883/04)

Entscheidend dafür, welche Rechtsvorschriften für eine selbstständig tätige Person gelten, ist in erster Linie der Ort, an dem die Tätigkeit tatsächlich ausgeübt wird. Dies gilt unabhängig vom Wohnort der Person oder dem Firmensitz. Eine Person, die gewöhnlich in einem Mitgliedstaat eine selbstständige Erwerbstätigkeit ausübt und die eine ähnliche Tätigkeit in einem anderen Mitgliedstaat ausübt, unterliegt weiterhin den Rechtsvorschriften des ersten Mitgliedsstaats, sofern die voraussichtliche Dauer dieser Tätigkeit 24 Monate nicht überschreitet.

Zur Prüfung, ob die deutschen Rechtsvorschriften weiterhin gelten und ggf. zur Ausstellung der Bescheinigung A1 ist der Vordruck abrufbar unter:

Zum Vordruck

 

Gesundheitsversorgung im EU-Ausland

Hier erhalten Sie Informationen rund um die grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung zwischen Deutschland und dem EU-Ausland.

www.eu-patienten.de