Rechts macht dies und Links macht das.

Es geht darum, die Gehirnhälften besser miteinander zu verknüpfen.

Von Albert Einstein ist das Zitat überliefert:

„Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk, der rationale Geist ein treuer Diener.“

Denn nach dem sogenannten Hemisphärenmodell ist unsere rechte Gehirnhälfte für die kreativen Aufgaben zuständig, die linke Hälfte ist unsere analytische Seite. Mit fleißigem Üben fördern Sie das Zusammenspiel der intuitiven, kreativen Hälfte (das „Geschenk“) mit der analytischen Gehirnhälfte (der „treue Diener“) – und werden vielleicht selbst irgendwann zum Einstein.

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Übung 1: Fingerwechsel

Die Herausforderung: beide Hände getrennt voneinander koordinieren.

Ausgangsposition:

Entspannt hinsetzen. Arme ausgestreckt vor den Körper halten.

Bewegungsausführung:

Strecken Sie an Ihrer rechten Hand den Zeigefinger aus und gleichzeitig an der linken Hand den Daumen. Alle anderen Finger sollten eine Faust machen.

Nun wechseln Sie gleichzeitig an der rechten Hand vom Zeigefinger zum Daumen und an der linken Hand vom Daumen zum Zeigefinger.

Wichtig: Jede Hand nur ein Finger. Achten Sie darauf, keine Fingerpistole zu machen.

Varianten:

Stellen Sie sich bei der Übung auf ein Bein oder kreisen Sie im Stehen mit dem freien Fuß.

Übung 2: Acht zu Null.

Die Herausforderung: Arme und Beine gleichzeitig koordinieren.

Ausgangsposition:

Stellen Sie sich auf ein Bein.

Bewegungsausführung:

Beginnen Sie mit dem anderen Bein eine liegende Acht in die Luft zu malen.

Fangen Sie nun an, mit der gegenüberliegenden Hand eine Null in die Luft zu zeichnen.

Nehmen Sie danach das andere Bein und den anderen Arm.

Varianten:

Beschreiben Sie mal mit der Hand eine Acht und dem Bein eine Null.

Übung 3: Jonglieren

So halten Sie die Bälle in der Luft.

Wenn Jongleure die Bälle kreisen lassen, sieht es doch auf den ersten Blick gar nicht so schwer aus. Stimmt. Ist es im Grunde auch nicht. Dennoch braucht man ein bisschen Übung, denn Jonglieren ist eine komplexe Tätigkeit, die das Gehirn ordentlich herausfordert.

Ausgangsposition:

Stellen Sie sich gerade hin, die Füße schulterbreit auseinander. Ihre Hände lassen Sie locker nach unten hängen. Drehen Sie die Handflächen nun so, dass sie geöffnet nach vorne zeigen. Dann beugen Sie Ihre Unterarme nach oben, bis sie waagerecht vor dem Körper sind – als würden Sie ein Tablett vor sich tragen. Die Handflächen zeigen nach oben. Stellen Sie sich am besten mit etwas Abstand mit dem Gesicht zu einer Wand hin auf – so vermeiden Sie, die Bälle nach vorn statt gerade nach oben zu werfen. Blicken Sie geradeaus.

Bewegungsausführung:

1. So werfen Sie:

Führen Sie zum Schwungholen Ihre Hand nach unten bis Ihr Handrücken maximal Ihren Oberschenkel berührt und führen Sie die Hand dann schnell nach oben in die waagerechte Position zurück. In dem Moment, in dem der Unterarm in der Waagerechten ist, werfen Sie den Ball noch oben in die Luft, etwas über Kopfhöhe. Wichtig ist, dass Sie in dieser Position warten, bis der Ball wieder fällt – nicht mit der Hand dem Ball folgen.

2. So fangen Sie:

Warten Sie mit angewinkelten Armen in waagerechter Position, bis der Ball hinunterfällt. Wenn Sie den Ball sehr akkurat in die Höhe werfen, landet er genau in Ihrer Hand. Am Anfang wird Ihnen das genaue Werfen schwerfallen. Aber wenn Sie fleißig an Ihrer Wurftechnik feilen, werden Sie immer weniger korrigieren müssen.

Wenn der Ball in Ihrer Handfläche landet, federn Sie den Aufprall ab: Sie geben dem Schwung des Balles mit der Hand etwas nach. Diese Stellung der Hand ist zugleich die Ausgangsposition für den nächsten Wurf. Achten Sie auf eine flüssige Bewegung und das Abfedern beim Fangen.

Übungen mit einem Ball – für den leichten Start

Nehmen Sie einen Ball in die Hand und gehen Sie in die Ausgangsstellung. Werfen Sie den Ball nun wie beschrieben senkrecht nach oben und fangen ihn in der gleichen Hand wieder auf. Werfen Sie nicht höher als leicht über Kopfhöhe, sonst wird das Fangen schwierig. Schauen Sie außerdem leicht nach oben, verfolgen Sie jedoch nicht mit Ihrem Blick dem Ball.

Üben Sie dies so lange, bis Sie sich beim Werfen und Fangen sicher fühlen, alle Würfe leicht über Kopfhöhe sind und die Hand dem Ball nicht folgt. Danach üben Sie die Würfe mit der anderen Hand. Jeder Mensch hat in der Regel eine stärkere und eine schwächere Seite. Vermutlich fühlen sich die Bewegungen zunächst ungewohnt an. Das Gefühl verliert sich, wenn Sie weiter üben.

Sobald die senkrechten Würfe sowohl mit rechts als auch mit links gut funktionieren, werfen Sie nun von der rechten in die linke Hand und wieder zurück. Die Ausgangsstellung bleibt. Der Ball wird jetzt leicht schräg nach oben geworfen. Die Hände sind maximal schulterbreit auseinander, die Flugbahn geht mehr in die Höhe als zur Seite.

Übungen mit zwei Bällen

Sie gehen in die Ausgangsstellung und halten in jeder Hand einen Ball. Die rechte Hand wirft den Ball von rechts nach links, die linke Hand wirft den Ball von links nach rechts. Die Bälle tauschen die Hände, zeitlich leicht versetzt.

Die zeitliche Abfolge:

Die rechte Hand wirft schräg nach oben. Mit der linken Hand warten Sie mit dem Wurf so lange, bis der erste Ball den höchsten Punkt erreicht hat und auf dem Weg nach unten in die linke Hand ist. Jetzt wirft auch die linke Hand schräg nach oben in Richtung rechte Hand. Der zweite Ball kreuzt unterhalb des ersten Balls. Die freie linke Hand kann nun den ersten Ball fangen. Anschließend fangen Sie den zweiten Ball mit der rechten Hand.

Sobald Sie diese Bewegungen gut ausführen können, starten Sie mit der anderen Hand: Sie werfen also den ersten Ball aus der linken Hand, den zweiten aus der rechten.

Übungen mit drei Bällen

Sie gehen in die Ausgangsstellung und halten jetzt in einer Hand zwei Bälle, in der anderen Hand einen Ball. In welcher Hand Sie die zwei Bälle halten, bestimmen Sie. Wichtig ist nur, dass Sie mit dieser Hand beginnen.

Nehmen wir an, Sie beginnen mit der rechten Hand den ersten Ball zu werfen und werfen den zweiten Ball mit links, sobald der erste Ball den Wendepunkt überschreitet. Dieser zweite Ball fliegt in die Höhe und überschreitet ebenfalls den Wendepunkt. Sobald er auf seinem Weg nach unten ist, werfen Sie den dritten Ball, der sich noch in der rechten Hand befindet und zwar ebenso wie den ersten Ball von rechts nach links. Dort befindet sich zwar schon der erste Ball, aber Sie können den dritten Ball trotzdem mit der linken Hand fangen.

Wenn alles gut geklappt hat, haben Sie zunächst zwei Bälle in der rechten und einen in der linken Hand gehalten. Sie haben dann drei Würfe ausgeführt: rechts (1), links (2), rechts (3). Sie halten am Ende zwei Bälle in der linken Hand und einen in der rechten. Probieren Sie diese Abfolge einige Male.

Am Ziel

Versuchen Sie, die Bälle nicht mehr zu fangen, sondern immer weiter zu jonglieren – und das möglichst rhythmisch. Mitzählen hilft Ihnen: 1 und 2 und 3 und 1 und 2 und 3.  Hep, hep, hep – die Bälle kreisen!