Mein sicherer Kontakt mit De-Mail.

Ihre mhplus setzt auf neuen Kommunikationskanal.

Aufgrund noch fehlender gesetzlicher Regelungen – zwischen dem Gesetzgeber und dem Bundesversicherungsamt herrscht derzeit keine Einigkeit über die Akzeptanz des De-Mailverfahrens und dessen rechtliche Verbindlichkeit – startet die mhplus vorerst mit einem Pilotbetrieb.

Was bedeutet das für Sie?

Bis zur endgültigen Einigung der o. g. Parteien können über den De-Mail-Kanal nur Anträge entgegengenommen werden, die keiner Unterschrift bedürfen. Hierzu zählen z. B.:

  • Studienbescheinigungen
  • Einkommensnachweise
  • Krankmeldungen

Sie möchten uns eine De-Mail schicken? Kein Problem! 
Sie erreichen die mhplus Krankenkasse unter:

Bitte beachten Sie: Die De-Mail-Adresse ist nicht aus dem normalen Mailsystem erreichbar. Dazu benötigen Sie ein eigenes De-Mail-Konto.

FAQ zu De-Mail

Mehr Infos zu De-Mail erhalten Sie unter den nachfolgenden Themen-Reitern.

Was ist De-Mail?

De-Mail ermöglicht das Versenden von Dokumenten und Nachrichten über das Internet in Form eines digitalen Briefs.

Die Zustellung der De-Mail und die Identität der Kommunikationspartner (Behörde, Unternehmen, Privatpersonen) sind nachweisbar. Das ermöglicht den sicheren, vertraulichen und rechtswirksamen Dokumentenaustausch zwischen den Kommunikationspartnern. 

Ist De-Mail sicher?

Bei De-Mail sind Sicherheit und Datenschutz durch das De-Mail-Gesetz und die damit verbundenen Zertifizierungen vorgegeben. De-Mail-Diensteanbieter (DMDA) müssen beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) akkreditiert sein.

Auf Nutzerseite werden bei der Registrierung die Daten der juristischen Person, also beispielsweise Unternehmen, Organisationen oder öffentliche Stellen, zusätzlich aber auch alle vertretungsberechtigten natürlichen Personen identifiziert.

Die Anmeldung des einzelnen Nutzers erfolgt über sichere Verfahren wie Nutzername/Passwort, mobile TAN, den neuen Personalausweis oder andere sichere Verfahren wie etwa die Signaturkarte eines in Deutschland zugelassenen Trustcenters.

Wer kann De-Mail verschicken und empfangen?

Der Versand einer De-Mail erfolgt nur über gesicherte und verschlüsselte Kommunikationskanäle im De-Mail-Verbund: zum einen zwischen Nutzer und seinem De-Mail-Anbieter, aber auch zwischen den Anbietern.

Besonders interessant ist die De-Mail-Technologie für die Versender sensibler Dokumente, etwa für Behörden und Unternehmen. Mahnungen, Rechnungen, Verträge mit personenbezogenen Daten oder auch Einschreiben mit Rückschein sind Beispiele für wichtige Briefe, die künftig vollelektronisch und rechtswirksam per De-Mail zugestellt werden können. 

Welche Dokumente kann ich mit der mhplus austauschen?

Aufgrund noch fehlender gesetzlicher Regelungen können vorerst nur Dokumente ohne Unterschriftserfordernis ausgetauscht werden, d. h., nur Dokumente, die Sie nicht selbst unterzeichnen müssen.

Die fehlenden gesetzlichen Regelungen sollen mittels des E-Government-Gesetzes, dessen Inkrafttreten 2013 erwartet wird, geliefert werden. Darin soll unter anderem geregelt werden, dass eine absenderbestätigte De-Mail die Schriftform erfüllt.

Wie bekomme ich eine De-Mail-Adresse?

Um eine De-Mail-Adresse zu bekommen, müssen Sie sich bei einem De-Mail-Diensteanbieter registrieren und per PostIdent-Verfahren identifizieren. Die Identifizierung ist i. d. R. kostenlos.

Falls sich Ihre personenbezogenen Daten (zum Beispiel Ihr Name) durch Heirat oder Sonstiges später ändern sollten, müssen Sie sich erneut identifizieren lassen. Eine Registrierung ist ab dem 18. Lebensjahr möglich.

Ist eine Identifizierung über den neuen elektronischen Personalausweis möglich?

Teilweise ja, das ist von DMDA zu DMDA unterschiedlich. 

Kann ich eine De-Mail-Adresse für mein Unternehmen reservieren?

Grundsätzlich ja, wobei nicht jeder DMDA Unternehmensregistrierungen anbietet.

Bekommt in meinem Unternehmen bzw. meiner Behörde jeder eine De-Mail-Adresse?

Das entscheiden Sie!

Unternehmen und Behörden werden meist über ein De-Mail-Gateway angebunden. Auf diesem Gateway definieren Sie, welche Mitarbeiter De-Mail-User werden. Somit erhalten entweder nur ausgewählte oder auch alle Mitarbeiter eine De-Mail-Adresse (zum Beispiel m.mustermann@meineFirma.de-mail.de). 

Wie wird meine De-Mail Adresse lauten?

In der Regel ist De-Mail-Adresse eines Privatnutzers wie folgt aufgebaut: max.mustermann@DMDA-Anbieter.de-mail.de

Unternehmen oder Behörden können auch eigene De-Mail-Domains registrieren: info@meinefirma.de-mail.de

Wie viel kostet De-Mail?

Das Empfangen von De-Mails ist kostenlos (wie beim gewöhnlichen Brief). Die Preise für das Versenden von De-Mails sind bei jedem DMDA verschieden, sodass hier keine genauen Daten genannt werden können.

Wie werden die De-Mail-Kosten für den Betrieb und Versand abgerechnet?

Dies ist bei den DMDAs unterschiedlich geregelt. Insofern sollten Sie bei den Anbietern Angebote anfordern und das passende Angebot für Sie auswählen.

Welche technischen Voraussetzungen sind nötig?

Im einfachsten Fall (Privatnutzer) wird De-Mail, wie bei vielen E-Mail-Providern, über den Internet-Browser genutzt. Weitere Hard- oder Softwareinstallationen sind nicht erforderlich.

Unternehmen und Behörden werden meist per De-Mail-Gateway angebunden. Dieses kommuniziert mit einem lokalen E-Mail-Server. Installationen an einzelnen Arbeitsplätzen sind nicht notwendig.

Für den sicheren Login wird in der Regel das mTAN-Verfahren (mobile TAN) verwendet. Dabei wird auf ihr vorab registriertes Handy eine TAN gesendet, die dann beim Login in Ihr De-Mail-Konto abgefragt wird.

Wo finde ich mehr Hintergrundinformationen über De-Mail?

Weiterführende Informationen erhalten Sie hier: www.de-mail.de

Werde ich verpflichtet sein, mein De-Mail-Postfach täglich zu kontrollieren?

Nein, derzeit gibt es keine rechtliche Verpflichtung.

Dennoch gilt ein Dokument als Ihnen zugegangen, wenn es in Ihrem De-Mail Postfach zum Abruf bereitgestellt wurde. Ab diesem Zeitpunkt beginnen auch eventuelle Fristen. Das gleiche Prinzip gilt übrigens auch für die Briefpost in Ihrem heimischen Briefkasten.

Wird der Besitz eines De-Mail-Postfachs gesetzlich vorgeschrieben sein?

Nein, die Einrichtung eines De-Mail-Postfachs ist freiwillig. 

Was ist der Unterschied zum E-Post-Brief?

Der E-Post-Brief der Deutschen Post erfüllt die im De-Mail-Gesetz verlangten Kriterien nicht.

Versendete Dokumente, die der Schriftform bedürfen, sind damit rechtlich nicht bindend. Rechtsgeschäfte, zum Beispiel Kündigungen oder Arbeitsverträge, können darüber nicht geschlossen werden.

Besitzt der Empfänger kein E-Post-Konto, druckt die Deutsche Post den Brief aus und stellt ihn auf dem herkömmlichen Weg zu. In diesem Fall hat der Nutzer keine Kontrollmöglichkeit darüber, ob die Sendung tatsächlich vollständig angekommen ist.