Meine Mutter- /Vater-Kind-Kur

Hilfe für gestresste Eltern.

Eine Mutter- / Vater-Kind-Kur kann grundsätzlich gewährt werden, wenn starke körperliche und seelische Erschöpfungszustände vorliegen, die die Erziehungsrolle gefährden.

Die Kur dauert 3 Wochen und kann während der Maßnahme um 1 Woche verlängert werden.

Zuzahlung

Grundsätzlich besteht eine Zuzahlungspflicht von 10 Euro / Tag für Erwachsene.
Kinder sind von der Zuzahlung befreit.

Weitere Informationen

Kostenträger.

Welcher Kostenträger ist zuständig?

  • die gesetzlichen Krankenkassen
    für ihre Versicherten,
  • das Sozialamt
    für Personen, die weder renten- noch krankenversichert sind und die nach dem Sozialhilfegesetz als bedürftig gelten,
  • der Unfallversicherungsträger oder die Berufsgenossenschaft
    nach einem Arbeitsunfall,
  • das Versorgungsamt
    für Kriegs- und Wehrdienstgeschädigte für Opfer von Gewalt,
  • die Beihilfestelle
    für Angehörige des öffentlichen Dienstes,
  • die gesetzliche Rentenversicherung
    wenn Reha-Bedarf vorliegt.

Ist die Zuständigkeit nicht geklärt, sind alle der aufgeführten Stellen verpflichtet, Anträge entgegenzunehmen, zu beraten und die Situation verwaltungsintern zu klären.

Das Beantragungsverfahren

1

Wenn der Arzt eine Kur für erforderlich hält, füllen Sie zunächst zusammen mit ihm die erforderlichen Unterlagen aus. Über die notwendigen Antragsunterlagen verfügt ihr Arzt.

2

Das Formular senden Sie mit allen medizinischen Unterlagen des Arztes an die mhplus. Wichtig: Je ausführlicher der Arzt begründet, warum eine Mutter- / Vater-Kind-Kur benötigt wird, desto leichter fällt die Prüfung.

3

Die mhplus prüft, ob die Kur bewilligt wird und wer die Kosten trägt.

4

Die mhplus informiert Sie, ob die Kur bewilligt wurde.
Ggf. erhalten Sie auch Informationen, welche sonstigen Maßnahmen sinnvoll sind.

Aktuelle Angebote und Kurantrag

 

Weitere Informationen

Aktuelle Angebote, weitere Informationen, sowie die Antragsformulare finden Sie hier auf dem Online-Portal:

Zum Online-Info-Portal