Fahrkosten - meine Unterstützung.

Übernahme von Fahrkosten durch Ihre mhplus.

Die mhplus übernimmt Fahrkosten bei

  • Fahrten zu und von stationären Behandlungen und
  • Transporten in einem Rettungs- oder Krankenwagen.

Die gesetzliche Zuzahlung zur erstatteten Fahrt beträgt für den Patienten 10 %, mindestens 5,- EUR und maximal 10,- EUR (pro Fahrt).

Fahrkosten bei ambulanten Behandlungen

Übernahme nur in Ausnahmefällen

Fahrkosten zur ambulanten Behandlung erstatten gesetzliche Krankenkassen grundsätzlich nicht mehr.

Es gibt Ausnahmen: In besonderen medizinischen Fällen übernehmen wir die Fahrkosten zu ambulanten Behandlungen, jedoch nur nach unserer vorherigen Genehmigung.

Hierfür muss Ihr Arzt die zwingende medizinische Notwendigkeit der Hin- bzw. Rückfahrt sowie des Beförderungsmittels in der Verordnung begründen. Bitte legen Sie der mhplus genehmigungspflichtige Verordnungen von Krankenfahrten und Krankentransporten zur ambulanten Behandlung frühzeitig vor. Die mhplus legt Dauer und Umfang (z. B. Transportmittel, Hin- und Rückfahrt) der Genehmigung fest.

Voraussetzungen für die Übernahme

Voraussetzungen für eine Verordnung und Genehmigung sind,

  • dass der Patient mit einem durch die Grunderkrankung vorgegebenen Therapieschema behandelt wird, das eine hohe Behandlungsfrequenz über einen längeren Zeitraum aufweist
    und
  • dass diese Behandlung oder der zu dieser Behandlung führende Krankheitsverlauf den Patienten in einer Weise beeinträchtigt, dass eine Beförderung zur Vermeidung von Schaden an Leib und Leben unerlässlich ist.

In der Regel trifft dies zu bei:

  • Fahrten zur Dialysebehandlung,
  • Fahrten zur onkologischen Strahlentherapie,
  • Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen* "aG", "Bl" oder "H"
  • einem Einstufungsbescheid gemäß SGB XI in Pflegegrad 3 mit Mobilitätsbeeinträchtigung, 4 oder 5 behindertengerechter Krankentransport

*(aG - außergewöhnliche Gehbehinderung, Bl - blind, H - hilflos)

Als Ausnahmefälle gelten auch Versicherte, die keinen Schwerbehindertenausweis mit einem der relevanten Merkzeichen besitzen und nicht gemäß SGB XI in die Pflegestufen II oder III eingestuft sind, wenn sie von einer vergleichbaren Mobilitätseinschränkung betroffen sind und einer ambulanten Behandlung über einen längeren Zeitraum bedürfen

Eigenanteil

Auch hier beträgt die gesetzliche Zuzahlung zur erstatteten Fahrt für den Patienten 10 %, mindestens 5,- EUR und maximal 10,- EUR (pro Fahrt).

Keine Kassenleistung sind Krankenfahrten zu vor- oder nachbereitenden Maßnahmen (z. B. Kontrolluntersuchungen), zum Abstimmen von Terminen, Erfragen von Befunden, Abholen von Rezepten etc. und auch Fahrten desselben Patienten zu anderen ambulanten Therapien.


Abrechnung von Fahrkosten

Krankenwagen und Rettungsfahrzeug

Im Allgemeinen bezahlt die mhplus BKK die Kosten für die Beförderung im Rettungswagen, Notarztwagen oder Rettungshubschrauber beim Transportunternehmen direkt.

Ihre Eigenbeteiligung rechnen wir anschließend mit Ihnen ab.

Benutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels

Reichen Sie eine ärztliche Bescheinigung und Ihre Fahrkarten bei uns ein.

Zu den Fahrten sind 10 % der Kosten zu zahlen, mindestens 5,- EUR und höchstens 10,- EUR. Nehmen Sie bitte Fahrpreisermäßigungen wie

  • Rückfahrkarten,
  • Freifahrten für Schwerbehinderte,
  • Seniorenpass
  • u. Ä.

in Anspruch.

Taxifahrt

Für die Erstattung von Taxikosten (10 % der Fahrkosten, mindestens 5,- EUR und höchstens 10,- EUR) benötigen wir von Ihnen eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit eines Taxis und die quittierten Rechnungen, falls keine Direktabrechnung mit der mhplus BKK vereinbart ist.

Fahrt im Personenwagen

Für Fahrten zur medizinischen Behandlung, können wir  für die kürzeste Fahrstrecke 0,20 Euro pro Kilometer - höchstens jedoch die Kosten, die bei einer Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel entstanden wären berücksichtigen.

Sie tragen dabei in jedem Fall einen Eigenanteil von 10 %, mindestens 5,- Euro und maximal 10,- Euro, je gefahrene Strecke.