Fahrkosten - meine Unterstützung.

Übernahme von Fahrkosten durch Ihre mhplus.

Wir übernehmen Ihre Fahrkosten, wenn sie im Zusammenhang mit einer Leistung der mhplus aus medizinischen Gründen zwingend notwendig sind.

In folgenden Fällen können wir die Fahrkosten übernehmen:

  • Fahrten zu einer voll- oder teilstationären Krankenhausbehandlung.
  • Rettungsfahrten zum Krankenhaus (auch wenn Sie nicht stationär aufgenommen werden).
  • Fahrten, bei denen Sie während der Fahrt eine fachliche Betreuung oder die besonderen Einrichtungen eines Krankenwagens benötigen.
  • Fahrten zu einer ambulanten Operation, Vor- oder Nachuntersuchung im Krankenhaus.
  • Fahrten zur stationären Vorsorge oder Rehabilitation.
  • Bei Serienbehandlungen, wie Dialyse oder onkologischen Chemo- und Strahlentherapie.
  • Fahrten zum Arzt, wenn Sie zwingend medizinisch notwendig sind und ein besonderer Ausnahmefall vorliegt.

Bei dem Fahrziel muss es sich um die nächsterreichbare Behandlungseinrichtung (ausgehend von Ihrem Aufenthaltsort) handeln.

Liegt bei Ihnen einer der oben genannten Ausnahmefälle vor, lassen Sie sich bitte direkt eine Verordnung beim Arzt ausstellen und senden diese vor einer geplanten Fahrt an mhplus BKK, 71632 Ludwigsburg.

 

 

So bekommen Sie Ihre Fahrkosten erstattet

  • Ihr Arzt stellt Ihnen für die Übernahme von Fahrkosten eine Verordnung aus, in der er alle medizinisch notwendigen Fahrdetails, wie das Transportmittel oder eine Begleitperson, festlegt.
  • Diese Verordnung reichen Sie bitte vor Beginn der Fahrt bei uns ein: mhplus BKK, 71632 Ludwigsburg.
  • Liegen die Voraussetzungen für eine Kostenübernahme vor, stellt Ihnen Ihr Kundenberater schnell und unkompliziert eine Genehmigung aus, so dass Ihr Fahrdienstleister direkt mit uns abrechnen kann und Sie nicht in Vorleistung treten müssen.

Ausnahme: Bei Rettungsfahrten oder Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur nächsterreichbaren voll- oder teilstationären Krankenhausbehandlung müssen Sie vorab keine Verordnung bei uns einreichen.


Fahrkosten bei ambulanten Behandlungen

Übernahme nur in Ausnahmefällen

Fahrkosten zur ambulanten Behandlung erstatten gesetzliche Krankenkassen grundsätzlich nicht mehr.

Es gibt Ausnahmen: In besonderen medizinischen Fällen übernehmen wir die Fahrkosten zu ambulanten Behandlungen, jedoch nur nach unserer vorherigen Genehmigung.

Hierfür muss Ihr Arzt die zwingende medizinische Notwendigkeit der Hin- bzw. Rückfahrt sowie des Beförderungsmittels in der Verordnung begründen. Bitte legen Sie der mhplus genehmigungspflichtige Verordnungen von Krankenfahrten und Krankentransporten zur ambulanten Behandlung frühzeitig vor. Die mhplus legt Dauer und Umfang (z. B. Transportmittel, Hin- und Rückfahrt) der Genehmigung fest.

Voraussetzungen für die Übernahme

Voraussetzungen für eine Verordnung und Genehmigung sind,

  • dass der Patient mit einem Therapieschema behandelt wird, welches die Grunderkrankung vorgibt. Die Behandlung muss über einen längeren Zeitraum notwendig sein und damit erfolgen, und 
  • dass diese Behandlung oder der zu dieser Behandlung führende Krankheitsverlauf den Patienten in einer Weise beeinträchtigt, dass eine Beförderung zur Vermeidung von Schaden an Leib und Leben unerlässlich ist.

In der Regel trifft dies zu bei:

  • Fahrten zur Dialysebehandlung,
  • Fahrten zur onkologischen Strahlentherapie,
  • Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen* "aG", "Bl" oder "H"
  • einem Einstufungsbescheid gemäß SGB XI in Pflegegrad 3 mit Mobilitätsbeeinträchtigung, 4 oder 5 behindertengerechter Krankentransport

*(aG - außergewöhnliche Gehbehinderung, Bl - blind, H - hilflos)

Als Ausnahmefälle gelten auch Versicherte, die keinen Schwerbehindertenausweis mit einem der relevanten Merkzeichen besitzen und nicht gemäß SGB XI in die Pflegestufen II oder III eingestuft sind, wenn sie von einer vergleichbaren Mobilitätseinschränkung betroffen sind und einer ambulanten Behandlung über einen längeren Zeitraum bedürfen.

Eigenanteil

Auch hier beträgt die gesetzliche Zuzahlung zur erstatteten Fahrt für den Patienten 10 %, mindestens 5,- EUR und maximal 10,- EUR (pro Fahrt).

Keine Kassenleistung sind Krankenfahrten zu vor- oder nachbereitenden Maßnahmen (z. B. Kontrolluntersuchungen), zum Abstimmen von Terminen, Erfragen von Befunden, Abholen von Rezepten etc. und auch Fahrten desselben Patienten zu anderen ambulanten Therapien.


Abrechnung von Fahrkosten

Krankenwagen und Rettungsfahrzeug

Im Allgemeinen bezahlt die mhplus BKK die Kosten für die Beförderung im Rettungswagen, Notarztwagen oder Rettungshubschrauber beim Transportunternehmen direkt.

Ihre Eigenbeteiligung rechnen wir anschließend mit Ihnen ab.

Benutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels

Reichen Sie eine ärztliche Bescheinigung und Ihre Fahrkarten bei uns ein.

Zu den Fahrten sind 10 % der Kosten zu zahlen, mindestens 5,- EUR und höchstens 10,- EUR. Nehmen Sie bitte Fahrpreisermäßigungen wie

  • Rückfahrkarten,
  • Freifahrten für Schwerbehinderte,
  • Seniorenpass
  • u. Ä.

in Anspruch.

Taxifahrt

Für die Erstattung von Taxikosten (10 % der Fahrkosten, mindestens 5,- EUR und höchstens 10,- EUR) benötigen wir von Ihnen eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit eines Taxis. Bitte reichen Sie uns zusätzlich die quittierten Rechnungen ein, falls keine Direktabrechnung mit der mhplus BKK vereinbart ist.

Fahrt im Personenwagen

Für Fahrten zur medizinischen Behandlung, können wir für die kürzeste Fahrstrecke 0,20 Euro pro Kilometer berücksichtigen. Höchstens jedoch die Kosten, die bei einer Fahrt mit einem öffentlichen Verkehrsmittel entstanden wären.

Sie tragen dabei in jedem Fall einen Eigenanteil von 10 %, mindestens 5,- Euro und maximal 10,- Euro, je gefahrener Strecke.