Das Coronavirus SARS CoV2.

Rundum informiert.

Bundesministerium für Gesundheit

Verlässliche Antworten und konkrete Informationen, wie Sie sich schützen und anderen helfen können

Hier weitere Informationen...

Was ist das Coronavirus eigentlich?

Der neuartige Virus trägt eigentlich den Namen SARS-CoV- 2 und stammt aus der Familie der Coronaviren. SARS steht dabei für "Schweres Akutes Atemwegssyndrom". Das Virus löst ähnliche Symptome aus, wie eine starke Erkältung z.B. Husten, Fieber und Schüttelfrost. Die durch den Virus verursachte Erkrankung wird als Covid-19 (Corona virus disease 2019) bezeichnet.

Grundsätzliche Empfehlungen

Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland zu verhindern, gelten folgende, einfache Regeln:

  • Hände möglichst oft und gründlich waschen
  • Halten Sie Abstand zu anderen Menschen (insb. Wenn diese husten oder niesen)
  • Husten und niesen Sie nicht in die eigene Hand (besser sind Taschentuch oder Ellbogen)


Unterschiede zwischen einem Antigen-Schnelltest und einem Selbsttest: Wer trägt die Kosten?

Antigen-Schnelltests werden durch geschultes Personal in Testzentren der Gesundheitsämter gemacht und ausgewertet. Auch niedergelassene Kassenärzte bieten diese Tests an.

Wo Sie sich testen lassen können, erfahren Sie auf den Webseiten Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises. Für einen Antigen-Schnelltest wird ein Nasen- oder Rachenabstrich gemacht.

Seit dem 08.03.2021 übernimmt der Bund die Kosten für regelmäßige Antigen-Schnelltests. Jeder Bürger hat einmal pro Woche Anspruch auf einen solchen Test. Eine Erstattung der Kosten über die Krankenkasse ist nicht möglich.

Informationen zu Schnelltests

Selbsttests führen Sie selbst zu Hause durch. Zum Beispiel mit einem Nasenabstich oder Speichel. Das Bundesministerium für Medizinprodukte prüft zusammen mit dem Paul-Ehrlich-Institut die Qualität und Aussagekraft der Tests. Welche Tests schon zugelassen sind, erfahren Sie auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. Eine Erstattung der Kosten über die Krankenkasse ist nicht möglich.

Weitere Informationen zu Schnell- und Selbsttests zum Nachweis von SARS-CoV-2 bekommen Sie auf der Seite des Bundesministerium für Gesundheit.

Positiver Antigen-Schnelltest oder Selbsttest: Wie geht es weiter?

Wenn Sie ein positives Ergebnis bei einem Antigen-Schnelltest bekommen haben, wird dieses an das Gesundheitsamt gemeldet. Damit ein falsch-positives Testergebnis ausgeschlossen werden kann, muss anschließend ein PCR-Test gemacht werden. In den Testzentren können Sie sich auch eine Probe für einen PCR-Test abnehmen lassen. Oder Sie lassen den Test bei Ihrem Hausarzt machen.

Wenn Ihr Selbsttest ein positives Ergebnis zeigt, vereinbaren Sie bitte einen Termin bei Ihrem Hausarzt. Sie können sich auch unter der Telefonnummer 116 117 melden, um einen Termin für einen PCR-Test zu bekommen.

PCR steht für „Polymerase Chain Reaktion“ und bedeutet zu Deutsch Polymerasekettenreaktion. Bei einem PCR-Test wird durch medizinisch geschultes Personal ein Abstrich von der oberen Rachenhinterwand durch Mund oder Nase entnommen. Ein Labor wertet den PCR-Test aus. Das Ergebnis liegt nach zwei bis fünf Tagen vor.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen PCR-Test?

Krankenkassen übernehmen die Kosten für einen PCR-Test, wenn die Testung

  • von einem kassenärztlich zugelassenen Arzt oder
  • vom Gesundheitsamt

als notwendig erachtet wird.

Abgerechnet wird über Ihre Gesundheitskarte der mhplus.

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt einen PCR-Test anzuordnen,

  • wenn Sie für das Covid-19-Virus typische Symptome haben (zum Beispiel Atembeschwerden, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns),
  • oder Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten (symptomatisch und asymptomatisch),
  • oder Sie für das Covid-19-Virus typische Symptome haben und einer Risikogruppe angehören, im GesundheitsdienstGesundheitsdienst tätig sind oder engen Kontakt zu vielen Menschen hatten.

Weitere Informationen zur Nationalen Teststrategie in Deutschland bekommen Sie auf der Internetseite des Robert Koch-Instituts.

Corona-Tests bei Einreisen aus dem Ausland

Folgende Personengruppen müssen einen negativen Corona-Test nachweisen:

  • Alle Personen, die mit einem Flugzeug nach Deutschland einreisen. Dies muss innerhalb von 48 Stunden vor Abreise erfolgen.
  • Einreisende aus (Hoch-)Risikogebieten.

Die Kosten für die Tests müssen die Reisenden selbst tragen.

Personen, die über andere Transportmittel aus einem Nicht-Risikogebiet nach Deutschland einreisen, können sich freiwillig bei Einreise testen lassen. Die Kosten für die Tests müssen die Reisenden selbst tragen.

Diese Regelungen gelten seit dem 30.03.2021 bis einschließlich 12.05.2021. Weitere wichtige Informationen zur Einreisen aus dem Ausland finden Sie auf der Internetseite der Bundesregierung.

FFP2-Schutzmasken für Risikogruppen, ältere Versicherte und Bedürftige.

Versicherte ab einem Alter von 60 Jahren hatten Anspruch auf FFP2 Schutzmasken und diejenigen mit einer der folgenden Krankheiten:

  • chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale,
  • chronische Herzinsuffizienz,
  • chronische Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4,
  • Demenz oder Schlaganfall,
  • Diabetes mellitus Typ 2,
  • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,
  • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation,
  • Trisomie 21,
  • Risikoschwangerschaft.

Gehören Sie zu dieser Gruppe haben Sie von Ihrer mhplus im Frühjahr 2021 Bescheinigungen erhalten.

Auch Versicherte, die Arbeitslosengeld II beziehen oder mit einer solchen Person in einer Bedarfsgemeinschaft leben, hatten Anspruch auf 10 FFP2-Schutzmasken. Gehören Sie zur Anspruchsgruppe haben Sie ein Informationsschreiben der Bundesregierung von uns erhalten.

Weitere Informationen zum Thema FFP2-Masken erhalten Sie auf der Seite des BMG 

Informationen zur Corona-Impfung

Wann starten die Impfungen?

Die EU-Kommission hat am 21.12.2020 die bedingte Marktzulassung des Impfstoffes von BioNTech und Pfizer ausgesprochen. Die ersten Impfungen werden voraussichtlich am 27.12.2020 starten. Der Schwerpunkt wird zunächst auf den Alten- und Pflege-Einrichtungen liegen.

Wer hat Anspruch auf eine Impfung gegen Corona?

Auf Grund der anfänglich begrenzten Verfügbarkeit eines Impfstoffes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 sind Auswahlentscheidungen erforderlich, wer zuerst geimpft wird.
Daher wurde im Rahmen der Impfverordnung (auf Basis der Impfempfehlung der STIKO) eine Priorisierung der vorrangig zu impfenden Personengruppen durchgeführt.
Die Impfung wird zunächst nur Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben.

Laut der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, welche am 15.12.2020 in Kraft getreten ist, gehören hierzu:

  • BewohnerInnen von Senioren- und Altenpflegeheimen
  • Personen im Alter von ≥ 80 Jahren
  • Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z. B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von Covid-19-PatientInnen und im Rettungsdienst)
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu besonders gefährdeten Gruppen (z. B. in der Hämatoonkologie oder Transplantationsmedizin)
  • Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege
  • Andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den BewohnerInnen.

Sobald mehr Impfstoff verfügbar ist und andere Impfstoffe zugelassen werden, sollen dann weitere Personengruppen in der Reihenfolge ihres Risikos geimpft werden.

Wo wird die Impfung durchgeführt?

Die Impfberatung und Impfleistung wird in den von den Ländern errichteten und betriebenen Impfzentren und durch mobile Impfteams (sind den Impfzentren angegliedert) erbracht. Aktuelle Informationen zu den Impfzentren und deren Organisation sind auf den Webseiten der jeweiligen Bundesländer zu finden.

Wie wird ein Termin für die Impfung vereinbart?

Impfberechtigte werden informiert. Termine werden über die bundeseinheitliche Telefonnummer 116 117 vereinbart. Die Terminvereinbarung erfolgt direkt zwischen Terminsuchenden und dem Callcenter bzw. Impfzentrum.

Wer bezahlt die Impfung?

Die Impfung wird, unabhängig von Ihrem Versicherungsstatus, kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren

Zum aktuellen Stand der Corona-Impfungen können Sie sich auch auf den folgenden Internetseiten  informieren:

Internetseite der Bundesregierung

Corona-Info des Bundesgesundheitsministeriums

Internetseite des Robert Koch Instituts

Internetseite - Der Patientenservice 116 117

 

 

Kinder-Krankengeld wegen der pandemiebedingten Betreuung des Kindes

Für das Jahr 2021 haben Sie mehr Anspruch auf Kinderkrankengeld. Wir unterstützen Sie auch dann finanziell, wenn Ihr Kind gesund ist, jedoch aufgrund z.B. wegen Schulschließung betreuen und daher unbezahlten Urlaub haben.

Weitere Details (Anspruch, Dauer, Voraussetzungen, Antrag zum Download) finden Sie hier

Kontakt zu Infizierten & Reisen

In diesem Fall ist Ihr zuständiges Gesundheitsamt der richtige Ansprechpartner. Bitte kontaktieren Sie dieses, wenn Sie

  • persönlichen Kontakt zu einer Person mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infaktion hatten oder
  • Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Bitte vermeiden Sie in beiden Fällen unbedingt den Kontakt zu anderen Menschen und bleiben Sie zu Hause! Und das unabhängig davon, ob Sie Symptome zeigen oder nicht. Sollten sich Erkältungssymptome zeigen, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt.

Risiko minimieren.

Es ist leichter als gedacht! Mit ein paar Tipps und bewusstem Verhalten reduzieren wir die Ansteckungsgefahr für uns und auch für andere.

  • Wir empfehlen, lieber einmal mehr zuhause zu bleiben
  • Beim Treffen mit Freunden und Familie auch weiterhin auf zwei Meter Abstand achten
  • Der Klassiker: Regelmäßig Hände waschen!
  • FFP2 Masken oder medizinische Masken tragen im Supermarkt
  • FFP2 Masken tragen im öffentlichen Verkehr
  • Der Kontakt in öffentlichen Räumen variiert je nach Bundesland. Welche Regeln aktuell gelten, kannst Du hier nachlesen:

Aktuelle Kontaktbeschränkungen...

Krankschreibung per Telefon. Geht das?

Haben Sie eine Erkrankung der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik vorweist? Dann ist eine "Krankmeldung per Telefon" möglich. Die Krankmeldung kann für bis zu sieben Tage ausgestellt werden. Eine Verlängerung um weitere sieben Tage ist einmalig möglich. Sprechen Sie einfach Ihren Arzt/Ihre Ärztin an. Diese Regelung gilt bis 30.06.2021.

 

 

Wenn es doch einen schnellen Termin braucht: Der Patientenservice

Unter der Telefonnummer 116 117 erreichen Sie den Patientenservice, der Ihnen bei vielerlei Problemen hilfreich zur Seite stehen kann, z. B. welche Bereitschaftspraxis in Ihrer Nähe geöffnet hat. Für akute Fälle werden Termine vereinbart.

www.116117.de

Ausnahmeregelung für den Zahnbonus 2020

Ihre mhplus unterstützt Sie auch in schwierigen Zeiten. Wenn Sie aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 die Zahnvorsorgeuntersuchung nicht in Anspruch genommen haben, führt dies nicht zum Verlust Ihres vollständigen Bonusanspruchs bei Zahnersatz. 

Dies gilt:

  • für halbjährliche Zahnvorsorgeuntersuchungen bei Kindern bis 18 Jahre
  • für jährliche Zahnvorsorgeuntersuchungen bei Erwachsenen
  • unabhängig davon, ob eine Vorerkrankung vorliegt 

 

 

 

Die Corona-Warn-App.

Corona soll weiter eingedämmt werden. Dazu hat das Robert-Koch-Institut die Corona-Warn-App entwickelt. Wenn Kontakt zu einer infizierten Person bestanden hat, informiert diese App schnell. So reduziert sich die Gefahr für weitere Ansteckungen. Ein wertvoller Beitrag das Virus einzudämmen. Allgemeine Maßnahmen zur Vorbeugung ersetzt die App nicht. Dazu gehören Händewaschen un Abstandhaltten. Die Corona-Warn-App dient damit dem Schutz der Gesundheit.

Das Wichtigste zusammen gefasst:

  • Der Austausch der Daten zwischen den Smartphones erfolgt per Bluetooth und ist anonym.
  • Die Anforderungen an den Datenschutz werden erfüllt.
  • Die Privatsphäre der Benutzer ist gewahrt.
  • Hilft, Infektonsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen.
  • Informiert den Nutzer länderübergreifend nach einem Infektionfall in dessen Nähe.
  • Kann bei positivem Testergebnis Krankeitssymptome erfassen, um das Infektionsrisiko für Kontaktpersonen zu ermitteln.
  • Informiert, wenn das Risiko einer Infektion besteht.
  • Erfasst und übermittelt alle Daten anonym per Bluetooth.

Die App wird stetig erweitert, so dass sie noch komfortabler und informativer für die User ist. Unter anderem funktioniert sie ländernübergreifend und ist in mehreren Sprachen verfügbar.

Die Corona-Warn-App ist ein Angebot des Robert-Koch-Instituts.

FAQs zur Corona-Warn-App

Datenspende-App des Robert-Koch-Instituts

  • Hilft, Daten für die Corona-Forschung zu sammeln
  • Nutzung in Kombination mit Fitnessarmbändern oder Smartwatches
  • Datenübertragung erfolgt anonym

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