Das Coronavirus SARS CoV2.

Rundum informiert.

Seit Wochen ist das neuartige Coronavirus nun in den Medien. Während in China die Zahl der neuinfizierten Corona-Patienten deutlich zurückgeht, breitet sich der neuartige Virus mit dem Namen SARS-CoV-2 nun in Deutschland und Europa aus. Wir haben für Sie die wichtigsten Informationen zusammen gestellt:

 

Was ist das Coronavirus eigentlich?

Der neuartige Virus trägt eigentlich den Namen SARS-CoV- 2 und stammt aus der Familie der Coronaviren. SARS steht dabei für "Schweres Akutes Atemwegssyndrom". Das Virus löst ähnliche Symptome aus, wie eine starke Erkältung z.B. Husten, Fieber und Schüttelfrost. Die durch den Virus verursachte Erkrankung wird als Covid-19 (Corona virus disease 2019) bezeichnet.

 

Grundsätzliche Empfehlungen

Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland zu verhindern, gelten folgende, einfache Regeln:

  • Hände möglichst oft und gründlich waschen
  • Halten Sie Abstand zu anderen Menschen (insb. Wenn diese husten oder niesen)
  • Husten und niesen Sie nicht in die eigene Hand (besser sind Taschentuch oder Ellbogen)


Kontakt zu Infizierten & Reisen

In diesem Fall ist Ihr zuständiges Gesundheitsamt der richtige Ansprechpartner. Bitte kontaktieren Sie dieses, wenn Sie

  • persönlichen Kontakt zu einer Person mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infaktion hatten oder
  • Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Bitte vermeiden Sie in beiden Fällen unbedingt den Kontakt zu anderen Menschen und bleiben Sie zu Hause! Und das unabhängig davon, ob Sie Symptome zeigen oder nicht. Sollten sich Erkältungssymptome zeigen, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt.

 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Test?

Ob die Krankenkasse die Kosten für einen Test auf COVID-19 übernimmt, hängt von der Entscheidung des Arztes ab. Dafür gibt es verschiedene Kriterien.


Getestet wird auf alle Fälle wenn,

  • akute Symptome in den oberen Atemwegen auftreten.
  • Auch wenn Probleme mit dem Geruchs- oder Geschmackssinn bestehen. Ebenso wenn diese verloren gegangen sind.

Der Arzt kann einen Test anordnen, wenn

  • Kontakt zu einer positiv getesteten Person bestanden hat. Das muss in den letzten 14 Tagen gewesen sein.  Ein Hinweis auf eine akute Lungenentzündung kann ebenso zum Test führen.
  • Auch wenn in einem Krankenhaus bereits viele Patienten erkrankt sind. Gleiches gilt für Bewohner in Einrichtungen der Pflege.

 

Krankschreibung per Telefon, geht das?

Wer unter Erkältungssymptomen leidet und eine Krankschreibung benötigt, muss derzeit nicht mehr zwingend den Weg in die Arztpraxis suchen. Patienten können derzeit mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt eine Krankschreibung für bis zu 14 Tage erhalten. Dies haben die Kassenärztliche Vereinigung und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen beschlossen. Auf diese Weise sollen Arztpraxen entlastet werden.

 

Wenn es doch einen schnellen Termin braucht: Der Patientenservice

Unter der Telefonnummer 116 117 erreichen Sie den Patienenservice, der Ihnen bei vielerlei Problemen hilfreich zur Seite stehen kann, z. B. welche Bereitschaftspraxis in Ihrer Nähe geöffnet hat. Für akute Fälle werden Termine vereinbart.

www.116117.de

 
Kontakte minimieren, auch in der Apotheke

Sie gehen mit Ihrem Rezept in die Apotheke, um Ihr Medikament abzuholen und dies ist hier gerade nicht verfügbar? Kein Problem. In Zeiten von Corona sollen auch die Patientenkontakte in der Apotheke minimiert werden. Darum darf Ihnen Ihr Apotheker derzeit das gleiche Präparat von einem anderen Hersteller mit nach Hause geben. So sparen Sie sich einen neuen Besuch. Ihre Apotheke und die mhplus kümmern sich um alles Weitere.

 

Übernimmt die mhplus die Kosten für Mund- und Atemschutzmasken?

Die Kosten für Mund und/oder Atemschutzmasken übernimmt die Krankenkasse nicht. Das sind Medizinprodukte, die nach der Arzeimittelverordnung nicht verordnungsfähig sind.

 

Kann ich sonst noch irgendwie helfen, das Virus einzudämmen?

Mit der Corona-Datenspende-App sammelt das Robert-Koch-Institut Daten, um dem Virus und seiner Verbreitung weiter auf die Spur zu kommen. Über 300.000 Personen machen schon mit. Die Datenspende erfolgt über das Fitnessarmband oder die Smartwatch. Die Daten werden dann automatisch übermittelt.

Die App heißt "Corona-Datenspende" und ist über den AppStore und über den GooglePlayStore kostenlos verfügbar.