Das Coronavirus SARS CoV2.

Rundum informiert.

Bundesministerium für Gesundheit

Verlässliche Antworten und konkrete Informationen, wie Sie sich schützen und anderen helfen können

Hier weitere Informationen...

Was ist das Coronavirus eigentlich?

Der neuartige Virus trägt eigentlich den Namen SARS-CoV- 2 und stammt aus der Familie der Coronaviren. SARS steht dabei für "Schweres Akutes Atemwegssyndrom". Das Virus löst ähnliche Symptome aus, wie eine starke Erkältung z.B. Husten, Fieber und Schüttelfrost. Die durch den Virus verursachte Erkrankung wird als Covid-19 (Corona virus disease 2019) bezeichnet.

Grundsätzliche Empfehlungen

Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus in Deutschland zu verhindern, gelten folgende, einfache Regeln:

  • Hände möglichst oft und gründlich waschen
  • Halten Sie Abstand zu anderen Menschen (insb. Wenn diese husten oder niesen)
  • Husten und niesen Sie nicht in die eigene Hand (besser sind Taschentuch oder Ellbogen)


FFP2-Schutzmasken für Risikogruppen & ältere Versicherte.

Menschen mit hohem Risiko an Corona zu erkranken, bekommen FFP2-Schutzmasken in ihrer Apotheke. Das hat die Bundesregierung beschlossen. 

Diese Schutzmasken sind für Versicherte ab einem Alter von 60 Jahren. Und für diejenigen, mit einer der folgenden Krankheiten:

  • chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale,
  • chronische Herzinsuffizienz,
  • chronische Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4,
  • Demenz oder Schlaganfall,
  • Diabetes mellitus Typ 2,
  • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,
  • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation,
  • Trisomie 21,
  • Risikoschwangerschaft.

Ab Januar 2021 werden die Bescheinigung nach und nach in folgender Reihenfolge von Ihrer mhplus verschickt: 

  1. Versicherte über 75 
  2. Versicherte über 70 + Erkrankungen und Risikofaktoren 
  3. Versicherte über 60 

Sie müssen hierfür nichts weiter tun.  

Der Versand der Berechtigungsscheine für unsere Versicherten ab 75 Jahren erfolgte am 18.01.2021.

Der Versand der Berechtigungsscheine für unsere Versicherten über 70 und die Versicherten mit Erkrankungen oder Risikofaktoren startet am 29.01.2021.

Der Versandtermin der Berechtigungsscheine für unsere Versicherten über 60 Jahren startet am 04.02.2021. 

Weitere Informationen zu dem Versand der FFP2-Masken erhalten Sie auf der Seite des BMG 

FFP2-Masken für Bedürftige

Der Bund hat beschlossen, dass Versicherte, die Arbeitslosengeld II beziehen oder mit einer solchen Person in einer Bedarfsgemeinschaft leben, 10 FFP2-Schutzmasken von der Apotheke bekommen. 

Demnächst erhalten Sie von uns ein Informationsschreiben der Bundesregierung. Mit diesem Schreiben und einem gültigen Personalausweis oder eines anderen Lichtbildausweises können Sie die Schutzmasken, bis zum Ablauf des 6. März 2021, in den Apotheken abholen.

Der Versand der Informationsschreiben erfolgt am 12.02.2021.

Informationen zur Corona-Impfung

Wann starten die Impfungen?

Die EU-Kommission hat am 21.12.2020 die bedingte Marktzulassung des Impfstoffes von BioNTech und Pfizer ausgesprochen. Die ersten Impfungen werden voraussichtlich am 27.12.2020 starten. Der Schwerpunkt wird zunächst auf den Alten- und Pflege-Einrichtungen liegen.

Wer hat Anspruch auf eine Impfung gegen Corona?

Auf Grund der anfänglich begrenzten Verfügbarkeit eines Impfstoffes gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 sind Auswahlentscheidungen erforderlich, wer zuerst geimpft wird.
Daher wurde im Rahmen der Impfverordnung (auf Basis der Impfempfehlung der STIKO) eine Priorisierung der vorrangig zu impfenden Personengruppen durchgeführt.
Die Impfung wird zunächst nur Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder besonders exponiert sind oder engen Kontakt zu vulnerablen Personengruppen haben.

Laut der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums, welche am 15.12.2020 in Kraft getreten ist, gehören hierzu:

  • BewohnerInnen von Senioren- und Altenpflegeheimen
  • Personen im Alter von ≥ 80 Jahren
  • Personal mit besonders hohem Expositionsrisiko in medizinischen Einrichtungen (z. B. in Notaufnahmen, in der medizinischen Betreuung von Covid-19-PatientInnen und im Rettungsdienst)
  • Personal in medizinischen Einrichtungen mit engem Kontakt zu besonders gefährdeten Gruppen (z. B. in der Hämatoonkologie oder Transplantationsmedizin)
  • Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege
  • Andere Tätige in Senioren- und Altenpflegeheimen mit Kontakt zu den BewohnerInnen.

Sobald mehr Impfstoff verfügbar ist und andere Impfstoffe zugelassen werden, sollen dann weitere Personengruppen in der Reihenfolge ihres Risikos geimpft werden.

Wo wird die Impfung durchgeführt?

Die Impfberatung und Impfleistung wird in den von den Ländern errichteten und betriebenen Impfzentren und durch mobile Impfteams (sind den Impfzentren angegliedert) erbracht. Aktuelle Informationen zu den Impfzentren und deren Organisation sind auf den Webseiten der jeweiligen Bundesländer zu finden.

Wie wird ein Termin für die Impfung vereinbart?

Impfberechtigte werden informiert. Termine werden über die bundeseinheitliche Telefonnummer 116 117 vereinbart. Die Terminvereinbarung erfolgt direkt zwischen Terminsuchenden und dem Callcenter bzw. Impfzentrum.

Wer bezahlt die Impfung?

Die Impfung wird, unabhängig von Ihrem Versicherungsstatus, kostenlos sein. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung die Kosten für den Betrieb der Impfzentren

Zum aktuellen Stand der Corona-Impfungen können Sie sich auch auf den folgenden Internetseiten  informieren:

Internetseite der Bundesregierung

Corona-Info des Bundesgesundheitsministeriums

 

 

Kinder-Krankengeld wegen der pandemiebedingten Betreuung des Kindes

Für das Jahr 2021 haben Sie mehr Anspruch auf Kinderkrankengeld. Wir unterstützen Sie auch dann finanziell, wenn Ihr Kind gesund ist, jedoch aufgrund z.B. wegen Schulschließung betreuen und daher unbezahlten Urlaub haben.

Weitere Details (Anspruch, Dauer, Voraussetzungen, Antrag zum Download) finden Sie hier

Kontakt zu Infizierten & Reisen

In diesem Fall ist Ihr zuständiges Gesundheitsamt der richtige Ansprechpartner. Bitte kontaktieren Sie dieses, wenn Sie

  • persönlichen Kontakt zu einer Person mit einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infaktion hatten oder
  • Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Bitte vermeiden Sie in beiden Fällen unbedingt den Kontakt zu anderen Menschen und bleiben Sie zu Hause! Und das unabhängig davon, ob Sie Symptome zeigen oder nicht. Sollten sich Erkältungssymptome zeigen, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt.

Nach dem Urlaub

Die Möglichkeit für einen grundsätzlich kostenfreien Coronatest nach einem Auslandsaufenthalt ist seit dem 15. September beendet. Seit dem 16. September 2020 haben nur noch Einreisende, die sich in den letzten 14 Tage vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben Anspruch auf einen kostenlosen Test.

Einreisende aus Risikogebieten sollten sich laut Bundesgesundheitsministerium – soweit dies möglich ist - am Flughafen und an den Häfen testen lassen.

Sollte dort ein Test nicht möglich sein, kann der Test nach telefonischer Ankündigung auch bei einem niedergelassenen Arzt erfolgen. Bei der ärztlichen Terminservicestelle unter der Nummer 116 117 erfahren Einreisende, wo genau bei ihnen vor Ort ein Test durchgeführt wird.

Risiko minimieren.

Es ist leichter als gedacht! Mit ein paar Tipps und bewusstem Verhalten reduzieren wir die Ansteckungsgefahr für uns und auch für andere.

  • Wir empfehlen, lieber einmal mehr zuhause zu bleiben
  • Beim Treffen mit Freunden und Familie auch weiterhin auf zwei Meter Abstand achten
  • Der Klassiker: Regelmäßig Hände waschen!
  • Alltagsmasken tragen im Supermarkt und öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Der Kontakt in öffentlichen Räumen variiert je nach Bundesland. Welche Regeln aktuell gelten, kannst Du hier nachlesen:

Aktuelle Kontaktbeschränkungen...

Krankschreibung per Telefon. Geht das?

Haben Sie eine Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik vorweist? Dann ist eine "Krankmeldung per Telefon" möglich. Die Krankmeldung kann für bis zu sieben Tage ausgestellt werden. Eine Verlängerung um weitere sieben Tage ist einmalig möglich. Sprechen Sie einfach Ihren Arzt/Ihre Ärztin an. Diese Regelung gilt vorerst bis 31.03.2021.

Wenn es doch einen schnellen Termin braucht: Der Patientenservice

Unter der Telefonnummer 116 117 erreichen Sie den Patienenservice, der Ihnen bei vielerlei Problemen hilfreich zur Seite stehen kann, z. B. welche Bereitschaftspraxis in Ihrer Nähe geöffnet hat. Für akute Fälle werden Termine vereinbart.

www.116117.de

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Test?

Ob die Krankenkasse die Kosten für einen Test auf COVID-19 übernimmt, hängt von der Entscheidung des Arztes ab. Dafür gibt es verschiedene Kriterien.

Getestet wird auf alle Fälle wenn,

  • akute Symptome in den oberen Atemwegen auftreten.
  • Auch wenn Probleme mit dem Geruchs- oder Geschmackssinn bestehen. Ebenso wenn diese verloren gegangen sind.

Der Arzt kann einen Test anordnen, wenn

  • Kontakt zu einer positiv getesteten Person bestanden hat. Das muss in den letzten 14 Tagen gewesen sein.  Ein Hinweis auf eine akute Lungenentzündung kann ebenso zum Test führen.
  • Auch wenn in einem Krankenhaus bereits viele Patienten erkrankt sind. Gleiches gilt für Bewohner in Einrichtungen der Pflege.

Ausnahmeregelung für den Zahnbonus 2020

Ihre mhplus unterstützt Sie auch in schwierigen Zeiten. Wenn Sie aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 die Zahnvorsorgeuntersuchung nicht in Anspruch genommen haben, führt dies nicht zum Verlust Ihres vollständigen Bonusanspruchs bei Zahnersatz. 

Dies gilt:

  • für halbjährliche Zahnvorsorgeuntersuchungen bei Kindern bis 18 Jahre
  • für jährliche Zahnvorsorgeuntersuchungen bei Erwachsenen
  • unabhängig davon, ob eine Vorerkrankung vorliegt 

 

 

 

Die Corona-Warn-App.

Corona soll weiter eingedämmt werden. Dazu hat das Robert-Koch-Institut die Corona-Warn-App entwickelt. Wenn Kontakt zu einer infizierten Person bestanden hat, informiert diese App schnell. So reduziert sich die Gefahr für weitere Anseckungen. Ein wertvoller Beitrag das Virus einzudämmen. Allgemeine Maßnahmen zur Vorbeugung ersetzt die App nicht. Dazu gehören Händewaschen un Abstandhaltten. Die Corona-Warn-App dient damit dem Schutz der Gesundheit.

Das Wichtigste zusammen gefasst:

  • Der Austausch der Daten zwischen den Smartphones erfolgt per Bluetooth und ist anonym.
  • Die Anforderungen an den Datenschutz werden erfüllt.
  • Die Privatsphäre der Benutzer ist gewahrt.
  • Hilf, Infektonsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen.
  • Informiert den Nutzer länderübergreifend nach einem Infektionfall in dessen Nähe.
  • Kann bei positivem Testergebnis Krankeitssymptome erfassen, um das Infektionsrisiko für Kontaktpersonen zu ermitteln.
  • Informiert, wenn das Risiko einer Infektion besteht
  • Erfasst und übermittelt alle Daten anonym per Bluetooth.

Die App wird stetig erweitert, so dass sie noch komfortabler und informativer für die User ist. Unter anderem funktioniert sie ländernübergreifend und ist in mehreren Sprachen verfügbar.

Die Corona-Warn-App ist ein Angebot des Robert-Koch-Instituts.

FAQs zur Corona-Warn-App

Datenspende-App des Robert-Koch-Instituts

  • Hilft, Daten für die Corona-Forschung zu sammeln
  • Nutzung in Kombination mit Fitnessarmbändern oder Smartwatches
  • Datenübertragung erfolgt anonym

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