mhplus-Pressemitteilungen.

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Ludwigsburg. 08. Juli 2016

Eltern-Beratung im Online-Chat:
Hilfe! Mein Kind nimmt Drogen

Wenn Eltern erfahren, dass ihr Kind Drogen nimmt, sind Wut und Ratlosigkeit oft die ersten Reaktionen. Doch verzweifelte Eltern sollten das Thema weder aus Hilflosigkeit verdrängen, noch mit überstürztem Aktionismus reagieren und so die Protesthaltung ihres Kindes herausfordern. Vielmehr gilt es, überlegt zu handeln und die richtigen Worte und Wege zu finden, um den Jugendlichen zu helfen. Hier kann der Rat von Experten wertvoll sein. Antworten auf persönliche Fragen zur Suchtproblematik ihrer Kinder erhalten betroffene Eltern im Expertenchat der mhplus am 11. Juli. Diplom-Pädagogin Constanze Froelich beantwortet von 20 Uhr bis 21:30 Uhr die Fragen der Chat-Teilnehmer.

Hintergrund:

  • Die häufigsten Suchtmittel bei Jugendlichen sind Alkohol, Nikotin und Cannabis. Experten beobachten ein immer geringeres Einstiegsalter für den Drogenkonsum, das häufig bei 13 Jahren und darunter liegt. Auch wird zunehmend das riskante Konsumieren von unterschiedlichen Drogen gleichzeitig beobachtet. Hierzu zählen neben den genannten Drogen auch Amphetamine und Ecstasy, die eine aufputschende und/oder halluzinogene Wirkung haben.
  • Wesentliche Abhängigkeitsmerkmale sind die abnehmende Wirkung des Suchtmittelns durch wiederholten oder regelmäßigen Konsum (Toleranzentwicklung), Entzugserscheinungen und ein mehrmaliges Misslingen des Versuchs, nicht zu konsumieren.
  • Suchtauslösende/Suchtverhindernde Faktoren: Eine suchtbelastete Familie sowie ein entsprechendes soziales Umfeld können das Sucht-Risiko für Jugendliche erhöhen. Stabile Beziehungen und eine gesundes Selbstwertgefühl hingegen verringern in der Regel das Risiko, suchtkrank zu werden.
  • Beratungsangebote: Grundsätzlich hat jede Suchtberatungsstelle den Auftrag, Angehörige, Kinder und Jugendliche zu beraten. Sinnvoll ist es, eine wohnortnahe Suchtberatung mit Jugendsprechstunde aufzusuchen. Entsprechende Adressen sind meist im Internet zu finden. Auskunft zu Adressen geeigneter Ansprechpartner gibt auf Anfrage ihrer Versicherten auch die mhplus Krankenkasse.

Die Expertin:

Constanze Froelich ist Diplom-Pädagogin und Entwicklungspsychologin und ist seit 2005 im Kinderschutz tätig. Heute leitet sie die sucht- und familientherapeutische Einrichtung Jugend- und Familienhilfe Escape. Zudem hält sie die Jugend- und Familiensprechstunde in der Suchtberatungsstelle Drogennotdienst des Notdienstes Berlin e.V..

Die mhplus Krankenkasse im Profil:

Die mhplus Krankenkasse (www.mhplus.de) ist offen für alle gesetzlich Krankenversicherten. Über 900 Mitarbeiter betreuen bundesweit rund 550.000 Versicherte. Unabhängige Tests belegen umfangreiche Mehrleistungen und hohe Servicestandards. Mit ihrem Versorgungsprogramm unterstreicht die mhplus ihren Anspruch, Patienten mit chronischen Leiden besonders kompetent zu unterstützen.