mhplus-Pressemitteilungen.

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Ludwigsburg / Metzingen, 11. Dezember 2018

mhplus Krankenkasse und Metzinger BKK fusionieren.

Zum 1. Januar 2019 werden sich die mhplus Krankenkasse und die Metzinger BKK unter dem Dach der mhplus zusammenschließen. Anlass für die Fusionsentscheidung ist die ab Januar 2019 einsetzende paritätische Finanzierung der kassenindividuellen Zusatzbeiträge. Diese gesetzliche Neuregelung verringert den Beitragssatzvorteil für die Versicherten der Metzinger BKK bei gleichbleibenden Leistungen im Wettbewerb deutlich. Ebenfalls zum Beginn des kommenden Jahres wird die mhplus Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag senken.

Der allgemeine Beitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung beträgt 14,6 Prozent und wird von Arbeitnehmern und Arbeitgebern beziehungsweise Rentnern und Rentenversicherung je zur Hälfte getragen. Der Kassenindividuelle Zusatzbeitrag muss bislang allein von den Mitgliedern der gesetzlichen Kassen aufgebracht werden. Die jetzt vom Bundestag beschlossenen Rückkehr zur  kompletten Beitragsparität zum 1. Januar 2019 bedeutet: Künftig wird auch der Zusatzbeitrag je zur Hälfte von Arbeitgebern beziehungsweise der Rentenversicherung und den Kassenmitgliedern getragen. Da die Metzinger BKK derzeit keinen Zusatzbeitrag erhebt, profitieren ihre Mitglieder nicht von dieser gesetzlichen Neuregelung: Ihr Beitragssatzvorteil schmilzt im Marktvergleich ab - der Wettbewerb verlagert sich mehr als bisher auf die Leistungen der Kasse. Eberhard Stanger, Vorstand der Metzinger BKK, sagt zu der Fusionsentscheidung: „Durch die gesetzlich beschlossene Entlastung der Beitragszahler konzentriert sich der Wettbewerb in Zukunft mehr auf Leistungen und Services und weniger auf den Preis. Dem wollen wir mit unserer Entscheidung Rechnung tragen.“

mhplus senkt Zusatzbeitrag

Die mhplus erhebt derzeit einen Zusatzbeitrag von 1,1 Prozent. Aufgrund ihrer soliden Finanzlage senkt die Kasse den Zusatzbeitrag ab dem 1. Januar 2019 auf 0,98 Prozent. Somit werden die über 530.000 Versicherten der mhplus zweifach entlastet: durch die Absenkung des Zusatzbeitrags sowie dessen Halbierung aufgrund der wieder eingeführten Parität.

Die Zustimmung der Aufsichtsbehörden zur Fusion ebenso wie zu der Senkung des Beitragssatzes gilt als sicher.