mhplus-Pressemitteilungen.

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Ludwigsburg, 16. August 2018

Rückruf von Valsartan.

Der Rückruf mit möglicherweise krebserregenden Stoffen verunreinigter Medikamente mit dem Wirkstoff Valsartan traf bundesweit hunderttausende Bluthochdruckpatienten. Ärzte und Apotheken stehen den Patienten seither zur Seite, um zu klären, ob das individuell verordnete Medikament vom Rückruf betroffen ist und um sie gegebenenfalls mit einem alternativen Präparat zu versorgen.

Doch wie sieht es mit den Kosten aus, die durch eine alternative Verordnung entstehen können? Einige Krankenkassen, so auch die mhplus Krankenkasse, haben nach Bekanntwerden des Valsartan-Rückrufs sofort reagiert und entlasten die betroffenen Patienten. Dr. Oliver Gapp, Verantwortlicher für den Unternehmensbereich Versorgung bei der mhplus, hierzu: „Wir erstatten den betroffenen Patienten die Zuzahlungen und auch die Aufzahlungen für die Versorgung mit einem Ersatzpräparat.“ Damit wolle die Krankenkasse die bei ihr versicherten rund 10.000 betroffenen Patienten von den finanziellen Folgen des Rückrufs entlasten, so der Experte. mhplus Vorstand Winfrid Baumgärtner hofft auf eine schnelle Aufklärung des Geschehens rund um den verunreinigten Wirkstoff und betont: „Eine verlässliche und reibungslose Zusammenarbeit aller für die Arzneimittelsicherheit zuständigen Behörden auf Landes- und Bundesebene sowie auf europäischer Ebene ist für eine sichere Arzneimittelversorgung unerlässlich. Darauf haben die Patienten einen Anspruch.“