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Männliche Hand, die die Zeit auf der weißen Uhr justiert oder ändert. Zeitmanagement-Konzept.
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Was belastet unsere Gesundheit? Zeitumstellung – so wirkt sie auf Schlaf und Gesundheit

Es wieder so weit: Die Uhr wird umgestellt. Einigen Menschen fällt die Zeitumstellung leicht, manchen macht sie schwer zu schaffen. Warum kann die Zeitumstellung unsere Gesundheit belasten und unseren Schlaf stören?

Eigentlich doch eine gute Nachricht: Die Zeiger der Uhr werden zurückgestellt, wir bekommen eine Stunde geschenkt. Aber diese eine Stunde kann unseren Körper ganz schön durcheinanderbringen. Das haben beispielsweise Experten und Expertinnen der Schlafmedizin herausgefunden.

Schlafstörungen und Müdigkeit

Eine der offensichtlichsten Auswirkungen der Zeitumstellung ist die Veränderung unserer Schlafgewohnheiten. Wenn die Uhr vor- oder zurückgestellt wird, kann dies vorübergehend den Schlaf stören. Wir Menschen brauchen dann Zeit, um unseren natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus wieder anzupassen. Daher fühlen wir uns in der Übergangszeit mitunter müde, unkonzentriert und nicht ausgeruht.

Was passiert im Körper?

Unser Körper besitzt eine Art innere Uhr, sie ist bei jedem Menschen ein wenig verschieden. Aber sie ist in der Lage, sich an die äußere Zeit anzupassen – auch im Laufe der Jahreszeiten. Werden die Tage im Herbst kürzer und im Frühjahr wieder länger, passt sich unser Körper langsam daran an. Unsere künstliche Zeitumstellung aber stört diese Anpassung der inneren Uhr an die jahreszeitlichen Veränderungen der Tag- und Nachtlängen. Unser natürlicher Schlafrhythmus gerät durcheinander. Wenn zum Beispiel bei der Zeitumstellung im Frühjahr unser Wecker eine Stunde früher klingelt, ist unser Körper noch nicht richtig wach und Prozesse wie die Ausschüttung von Schlaf-Wach-Hormonen geraten aus dem Gleichgewicht. 

Veränderungen im Hormonhaushalt

Die Zeitumstellung kann also unseren Hormonhaushalt beeinflussen, insbesondere das Hormon Melatonin, das für die Regulierung des Schlafes verantwortlich ist. Wenn es morgens später hell oder abends früher dunkel wird, kann dies die Produktion von Melatonin beeinträchtigen und unseren Schlafzyklus stören. Daher fühlen wir uns tagsüber weniger energiegeladen und haben es schwerer, uns zu konzentrieren. Langfristig können hormonelle Ungleichgewichte auch das Immunsystem schwächen.

Auswirkungen auf die psychische Gesundheit

Neben den körperlichen Auswirkungen kann die Zeitumstellung auch unsere psychische Gesundheit beeinträchtigen. Es gibt Menschen, die jetzt reizbarer reagieren oder sogar depressive Symptome während der Anpassungsphase bei sich bemerken.

Auch die plötzliche Veränderung des Tageslichts kann das Wohlbefinden beeinträchtigen, insbesondere bei Menschen, die an einer saisonalen affektiven Störung (SAD) leiden – eine Art saisonale Depression. Die Zeitumstellung kann die Symptome von SAD verstärken und die ohnehin schon schwierige Winterzeit noch belastender machen.

Erhöhtes Unfallrisiko

Eine weniger bekannte Auswirkung der Zeitumstellung ist das erhöhte Unfallrisiko. Das Institut für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) fand in einer Untersuchung heraus, dass unser Körper im Mittel etwa ein bis zwei Wochen für die Zeitumstellung benötigt. In dieser Zeit sind wir/viele (?) weniger konzentriert und aufmerksam. Keine günstigen Voraussetzungen, um sich beispielsweise hinter das Steuer zu setzen.

Hilfreiche Tipps zur Zeitumstellung

Wie können wir es uns selbst ein wenig leichter machen und die Zeitumstellung gut meistern? Diese Verhaltensweisen können helfen:

Das Tageslicht hilft dem Körper, gegen die Müdigkeit anzugehen. Die Sonne regt auch bei bewölktem Himmel die Produktion des Muntermacher-Hormons Serotonin an. 

Auf diese Weise fällt es dem Körper leichter, sich an die neuen Aufsteh- und Zubettgehzeiten anzupassen.

Sich Zeit für Entspannungsübungen nehmen, den Hobbys nachgehen, sich mit Freunden treffen und soziale Kontakte pflegen.

die den Körper stärkt und jetzt nicht zusätzlich belastet.

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