Ein junger Mann schiebt einen älternen Mann im Rollstuhl. Sie sind im Park und haben Spaß zusammen. Sie lachen ausgelassen.

Leichter durchs Leben Hilfsmittel

Mit Hilfsmitteln werden Sie leichter gesund. Sie unterstützen Sie bei einer Krankheit und helfen Ihnen Ihren Alltag einfacher zu meistern. Daneben gibt es auch Pflegehilfsmittel. Sie erleichtern die Pflege, lindern die Beschwerden des Pflegebedürftigen oder ermöglichen es ihm selbstständig zu leben. Die Pflegehilfsmittel erhalten Sie von der Pflegekasse Ihrer mhplus.

Die Versorgung mit Hilfsmitteln

Die Versorgung mit Hilfsmitteln besteht aus

  • der Grundausstattung,
  • dem nötigen Zubehör,
  • individuellen Anpassung, zum Beispiel von Prothesen,
  • eine Schulung zum Gebrauch des Hilfsmittels,
  • Änderungen, die zum Beispiel wegen technischer Neuentwicklungen notwendig sind, oder
  • die Erneuerung, Reparatur oder den Ersatz eines Hilfsmittels.

Übernahme der Kosten

Wir übernehmen für Sie Hilfsmittel, die Ihr Arzt verschreibt. Diese helfen,

  • um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern,
  • einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder
  • eine Behinderung auszugleichen.

Bitte beachten Sie:
Wir übernehmen nicht alle Produkte oder Hilfsmittel.

    Vertragspartner finden

    Zu Hilfsmitteln gehören Rollatoren, Toilettenstühle, Orthesen und Inkontinenzartikel. Diese „Gebrauchsgegenstände“ finden Sie am einfachsten bei einem Vertragspartner Ihrer mhplus. Viele davon sind in Ihrer Nähe. Ist Ihr notwendiges Hilfsmittel nicht dabei, kümmern wir uns darum. Damit Sie Ihr Hilfsmittel schnell bekommen.  Wir haben Ihnen alle Informationen und Verträge zusammen gestellt. Denn uns ist Transparenz wichtig.

    Hilfsmittelberatung

    Sie haben Fragen zu Ihrem verordneten Hilfsmittel? Sie haben Fragen zu Ihren Hilfsmitteln?
    Der Medizinische Dienst Bayern berät mhplus Versicherte. Dies passiert unverbindlich und unabhängig. Informationen des MD Bayern finden Sie hier oder E-Mail. Der MD Bayern kümmert sich um die Fragen. Versicherte bekommen eine Antwort des Fachbereichs Hilfsmittel und Medizinprodukte.

    Alternativ gibt es auch eine telefonische Beratung:
    Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr unter 089 159060-5555

    Versicherte bekommen einen Anruf der Spezialist*innen des Fachbereichs Hilfsmittel und Medizinprodukte.

      Ihre Unterstützung in Sachen Hilfsmittel Hilfsmittel im Überblick

      Dazu gehören neben Brillengläsern z.B. auch Kontaktlinsen und Leselupen.

      Sehhilfe bis zum 18. Lebensjahr

      Bis zum 14. Lebensjahr mit Verordnung zum Optiker gehen.

      Zwischen 14. und 18. Lebensjahr ist keine Verordnung mehr notwendig. Versicherte können direkt zum Optiker gehen.   

      Bis zum 18. Geburtstag werden die Festbeträge direkt abgerechnet durch den Optiker.

      Keine Kostenübernahme erfolgt zum Beispiel für Brillengestelle, Etuis oder Reinigungstücher.

      Sehhilfe nach dem 18. Lebensjahr

       

      Ausnahmen: Sehhilfen bei Keratokonus (Netzhautablösung) oder die Sehkraft liegt beim Versicherten unter 30% nach der Korrektur durch eine Sehhilfe.

      Keine Kostenübernahme erfolgt zum Beispiel für Brillengestelle, Etuis oder Reinigungstücher.

      Sie helfen sich selbstständig zu bewegen und in der Umwelt zu orientieren. Eingesetzt werden Taststöcke, Hindernismelder, spezielle Lesegeräte mit Braille- oder Sprachausgabe.

      Je nach Art und Grad der Erkrankung oder Behinderung gibt es unterschiedliche Hörgeräte.

      Entweder für eines oder beide Ohren. Getragen werden Sie am oder im Ohr.

      Unter bestimmten Voraussetzungen kommen Taschengeräte oder andere Spezialgeräte zum Einsatz. Zum Beispiel Brillenadapter oder Kinnbügelhörer, Hörhilfen für Tinnitus-Patienten oder Tinnitus-Masker eingesetzt.

      Mit Ihrer Verordnung können Sie direkt zu einem Akustiker gehen.

      Das sind sogenannte Körperersatzstücke, zum Beispiel Arm- oder Beinprothesen.

      Sie unterstützen eine orthopädische Behandlung. Zum Beispiel bringen sie fehlgebildete Körperteile in ihre natürliche Lage oder Form.

      Oder sie unterstützen in ihrer Funktion. Dazu zählen Bandagen, Orthesen, Schienen, Einlagen oder orthopädische Schuhe.

      Übernahme der Kosten:
      Orthopädische Schuhe sind ein Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens. Sie übernehmen wichtige Funktionen für den erkrankten oder fehlgebildeten Fuß. Daher übernimmt die mhplus BKK nur den sogenannten "krankheitsbedingten Mehraufwand". Ihr Eigenanteil entspricht dem Preis für Maß- oder Konfektionsschuhe.

      Bei bestimmten Krankheiten ist es nötig, dass der Patient den Krankheitsverlauf selbst überwacht.

      In solchen Fällen können zum Beispiel

      • Blutzuckermessgeräte,
      • Blutgerinnungsmessgeräte
      • oder Überwachungsgeräte für Epileptiker verordnet werden.

      Mit diesem Formular können Sie Stromkosten für Ihr Hilfsmittel beantragen.

      Stromkosten für Hilfsmittel erstatten wir Ihnen immer für vergangene Zeiträume. Jedoch maximal die letzten 4 Kalenderjahre.

      Antrag Stromkosten

      Weitere Informationen

      Die richtigen Hilfsmittel zu finden ist manchmal nicht einfach und die Auswahl ist groß. Wir haben die wichtigsten Informationen für Sie zusammen gestellt:

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