Wir legen Wert auf Sicherheit. Deswegen wird die Unterstützung für den Internet Explorer nicht mehr durch unsere Website bereitgestellt. Bitte verwenden Sie einen anderen Browser, zum Beispiel Google Chrome, Firefox oder Edge
Telefon: 07141 9790-0
, E-Mail: info@mhplus.de
rosafarbene Schleife auf die Hand einer fettleibigen Frau, die an Krebs leidet, Weltkrebstag, Gesundheitswesen und Medizin, Suizidprävention, Kindergesundheit.

Ein Risikofaktor bei Brustkrebs Metabolisches Syndrom

Bei Brustkrebs ist die Prognose nach den Wechseljahren ungünstiger, wenn ein metabolisches Syndrom vorliegt.

Wenn ein metabolisches Syndrom vorliegt, erhöht sich bei Frauen nach der Menopause das Sterberisiko bei Brustkrebs. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Daten aus der Women’s Health Initiative (WHI), einer großen Studie, aus der seit längerem unterschiedlichste Erkenntnisse gewonnen werden. Der neueste Bericht erschien in der Fachzeitschrift Cancer.

In die Analyse flossen die Daten von 68.132 Frauen ein, die die Wechseljahre bereits hinter sich hatten. 63.330 von ihnen wiesen, als sie in die Studie eintraten, ein metabolisches Syndrom auf. Dieses zeichnet sich durch einen erhöhten Blutdruck, Fettleibigkeit, erhöhte Blutfettwerte und erhöhten Blutzucker (Diabetes mellitus) aus. Je nachdem, wie die Werte bei den teilnehmenden Frauen ausfielen, erhielten sie einen Score zum metabolischen Syndrom. 

Bei einem höheren Score war die Prognose bei Brustkrebserkrankungen ungünstiger. Je mehr Komponenten eines metabolischen Syndroms die Frauen also aufwiesen, desto höher fiel ihr Sterberisiko an Brustkrebs aus. Übergewicht allein reichte als Kriterium nicht aus: Nur Fettleibigkeit mit einem sehr hohen Body Mass Index (BMI) war mit einer erhöhten Sterblichkeit an der Erkrankung verbunden. 

Betroffene Frauen sollten über ihr erhöhtes Risiko aufgeklärt werden, um entsprechende vorbeugende Maßnahmen einleiten zu können, so das Fazit des Berichts.

Quellen:

www.krebsgesellschaft.de

Chlebowski RT et al. Breast cancer incidence and mortality by metabolic syndrome and obesity: The Women’s Health Initiative. Cancer, Onlinevorabveröffentlichung am 13. Mai 2024

Haftungsausschluss
Die medizinischen Texte in der Rubrik mhplus-krankenkasse.de/wissen geben grundlegende Informationen zu Gesundheitsthemen und Erkrankungen. Sie ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und dürfen nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden empfehlen wir immer den Arztbesuch. Nur der behandelnde Arzt kann eine Diagnose stellen oder eine konkrete Therapieempfehlung geben. Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Die mhplus kann dennoch ausdrücklich keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Verlässlichkeit, Qualität und Aktualität geben. Werden bestimmte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren erwähnt, so dient dies ggf. der vollständigen Informationen zu allen gängigen Möglichkeiten. Darunter sind möglicherweise auch solche, deren Nutzen und Wirkung noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen sind, und die daher von Rechts wegen nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Nur durch ihre Erwähnung ergibt sich kein Anspruch auf Kostenerstattung.
Zum Seitenanfang springen