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Das Bürogebäude und Hauptsitz der mhplus Krankenkasse in Ludwigsburg mit Flaggen und Bäumen davor

Umfrage zur GKV Solidarsystem wird geschätzt

Laut einer Umfrage der gesetzlichen Krankenkassen schätzen 80 Prozent der Bevölkerung das Solidarprinzip der GKV. Drei Viertel sorgen sich aber um deren Finanzierung. Die mhplus fordert vom Staat dringend notwendige Reformen

Die deutsche Bevölkerung schätzt nachweislich ihre solidarisch aufgebaute Krankenversicherung. Solch ein starker Rückhalt für die GKV (gesetzliche Krankenversicherung) ist auch ein klarer Auftrag für ihre Zukunft!

Laut einer repräsentativen Online-Umfrage der gesetzlichen Krankenkassen von Herbst 2025 sehen 80 Prozent der Menschen in Deutschland die gesetzliche Krankenversicherung als wichtige Säule unseres Sozialstaats. Besonders schätzen sie die zentralen Elemente des Solidarprinzips: Dazu gehören das gemeinschaftliche Tragen der Kosten, einkommensabhängige Beiträge, der gleichberechtigte Zugang zur medizinischen Versorgung und die beitragsfreie Mitversicherung der Familie.

GKV muss leistungsfähig bleiben

Die aktuelle Befragung zeigt aber auch: Zwei von drei Menschen (66 Prozent) machen sich ernsthafte Sorgen um die Finanzlage der GKV. Kein Wunder: Die Kosten im Gesundheitswesen steigen seit Jahren stark an, während das System spürbar an seine Grenzen kommt.

Rund 39 Prozent der Menschen in Deutschland halten deshalb grundlegende Reformen für notwendig. Damit die GKV leistungsfähig bleibt, braucht es mutige und nachhaltige politische Entscheidungen. Die Vorschläge der Kassen für stabile Finanzen liegen schon lange auf dem Tisch.

Recht auf verlässliche Gesundheitsversorgung

„Die Menschen in Deutschland stehen klar zum solidarischen Prinzip der GKV. Gleichzeitig sorgen sie sich ernsthaft um die finanzielle Zukunft dieses Systems“, so Heiko Kastner, Vorstand der mhplus Krankenkasse. „Unsere Versicherten haben das Recht auf eine verlässliche Versorgung! Wenn notwendige politische Entscheidungen fehlen, müssen wir sie sogar gerichtlich einfordern. Das machen wir aus Verantwortung gegenüber den Menschen, die tagtäglich auf uns zählen.“

Weil die Politik bisher nicht handelt, müssen die Krankenkassen jetzt sogar gerichtlich Maßnahmen einfordern. Deshalb haben sie den Bund nun wegen der anhaltenden Unterfinanzierung der Gesundheitskosten von Bürgergeldempfangenden verklagt. Ein dringender Appell an die Politik, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und endlich zu handeln!

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