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Eine Frau sitzt vor einem Laptop. Sie schaut auf den Bildschirm und isst ein Stück Pizza. Um sie herum liegt einiges an Fast Food und ungesundem Essen.

Tipps und Tricks Stressessen vermeiden

Stress führt oft zu ungezügeltem Essen. Beides kann krank machen. Hier erfahren Sie, wie Stressessen entsteht und wie Sie es mit unseren fünf Tipps vermeiden können.

Weil es schnell gehen muss ...

Bleibt Ihnen jeder Bissen im Halse stecken, wenn Sie „unter Strom stehen“? Oder essen Sie eine ganze Tüte Chips leer, um sich zu beruhigen? So reagieren viele Menschen auf Stress. Kein Problem, wenn das nur hin und wieder passiert. Anders sieht es bei chronischem Stress aus. Der kann krank machen, auch über eine damit verbundene, ungesunde Ernährung. Auf der anderen Seite helfen entspannte Mahlzeiten beim „Runterkommen“ und stärkt eine ausgewogene Ernährung bei Stress.

Wie hängen Stress, Ernährung und Gesundheit zusammen?

Wenn wir eine Belastung nicht bewältigen können, empfinden wir das als negativen Stress: Der Körper schüttet die Stresshormone Adrenalin und Cortisol aus. Dadurch stellt unser Körper mehr Energie bereit, das Gehirn wird besser durchblutet, Puls und Blutdruck steigen. So waren unsere Vorfahren bestens gewappnet, um zu kämpfen oder wegzulaufen und die stressige Situation zu lösen.

Heute reagieren wir nicht auf ein wildes Tier, sondern auf Hektik im Büro oder Alltag mit derselben Stressreaktion. Wenn wir sie nicht lösen können, bleiben wir im Alarmzustand. Das merken wir zum Beispiel an verspannten Muskeln oder Kopfschmerzen. Gleichzeitig kann chronischer Stress unsere Essgewohnheiten beeinträchtigen.

Stressesser essen mehr, bevorzugt Schokolade, Kekse, Kuchen, Eiscreme, Chips und Cracker. So aktivieren Sie das Belohnungssystem im Gehirn und bewältigen ihre negativen Gefühle. Langfristig geraten Hunger und Sättigung durcheinander. Das Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht steigt. Stresshungerer haben dagegen keinen Appetit, essen weniger und magern im Extremfall sogar ab.

Stress vorbeugen und bewältigen

Vielleicht wissen Sie selber ganz genau, warum Sie sich chronisch gestresst fühlen, kommen aber nicht aus dem Hamsterrad heraus. Vielleicht müssen Sie erst herausfinden, welches Ihre Gründe und Auslöser sind. So oder so: Um darauf nicht mit Essen zu reagieren, können Sie verschiedene Taktiken ausprobieren. Die reichen von einfachen Entspannungsübungen über Gartenarbeit bis hin zu Sport.

Bewusst und achtsam essen ist eine davon. Es bietet mehrmals am Tag die Chance für Pausen. Gleichzeitig liefert ein abwechslungsreicher Speiseplan Nährstoffe wie Magnesium, die bei Stress helfen. Allein oder mit spezialisierten Beraterinnen und Beratern können Sie lernen, auf die Signale und Bedürfnisse Ihres Körpers zu hören. Das ist nicht einfach, aber wie so oft gilt „jeder Schritt zählt“. Ein paar Tipps für solche ersten Schritte finden Sie hier:

Fünf Ernährungstipps gegen Stressessen

Autor

Ernährungs-Expertin und Diplom-Oecotrophologin Gabriela Freitag-Ziegler

Quellen

Hoffmann, L. (2022). Stress zwischen Ernährung und Gesundheit. Ernährung im Fokus, 01 2022, 72.

Laupert-Deick, C. & Kirk-Mechtel, M. (2023). Essen & Trinken – bewusst & achtsam. Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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