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Eine Frau in einem gestreiften Bikini sitzt am Boden. Auf Ihrer Stirn ist ein nasses Handtuch. Sie hat einen Sonnenstich. Ein mann in einer blauen Badehose stützt ihren Rücken.
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Die Schattenseite des Sommers Sonnenstich und Hitzschlag

Ein Hitzschlag ist gefährlicher als ein Sonnenstich – aber was ist was? Wir erklären, wie man die Symptome richtig deutet und was dann zu tun ist.

Inhaltsverzeichnis

Der Sonnenstich

Wenn wir im Sommer zu viel Sonne abbekommen haben, handelt es sich meistens um einen Sonnenstich. Die Körpertemperatur ist nicht erhöht. Dennoch ist die Temperatur das Problem: Brennt die Sonne auf unseren Kopf oder Nacken, sind das Gehirn und die Hirnhaut irritiert. Es kommt zu einer Entzündungsreaktion.

  1. Erkennen
    Kopfschmerzen, Schwindel oder ein roter Kopf sind Anzeichen für einen Sonnenstich. Manchmal spüren die Betroffenen auch eine starke Unruhe, haben Nackenschmerzen oder sie müssen sich übergeben. Die Symptome treten manchmal erst dann auf, wenn der Betroffene schon längst keiner direkten Sonneneinstrahlung mehr ausgesetzt ist.
  2. Behandeln
    Zuerst muss der Betroffene heraus aus der Sonne und an einen kühlen Ort. Gegen erhöhte Temperaturen helfen eine kalte Dusche oder kühle, feuchte Tücher auf dem Kopf. Den meisten Menschen geht es nach einem Sonnenstich besser, wenn ihr Oberkörper leicht erhöht ist und sie etwas trinken – am besten Wasser. Wichtig ist, dass die Person bei Bewusstsein ist. Ist sie das nicht, verhält sie sich apathisch oder muss sie stark erbrechen? Dann ist sie ein Fall fürs Krankenhaus oder für den Notarzt. Unter allen Umständen gilt für Betroffene Bettruhe, bis die Symptome nachgelassen haben.
  3. Vermeiden
    Je weniger Schutz, desto höher die Gefahr: Eine helle Kopfbedeckung an heißen Tagen und viel zu trinken mindert das Risiko eines Sonnenstichs. Besonders anfällig sind Menschen mit Glatze und Babys.

Der Hitzschlag

Einen Hitzschlag bekommen wir durch körperliche Überanstrengung in heißer Umgebung. Natürlicherweise schwitzen wir, um unseren Körper abzukühlen. Doch wenn wir uns beispielsweise in schlecht gelüfteten, warmen Räumen beim Sport auspowern oder zwischen den Saunagängen nicht an die frische Luft gehen, kann unser Körper die Temperatur nicht mehr regulieren. Die Schweißproduktion versagt und in uns kommt es zu einem Wärmestau. Im Gegensatz zum Sonnenstich erhöht sich unsere Körpertemperatur bis auf 40 Grad Celsius oder mehr – und das ist lebensbedrohlich.

  1. Erkennen
    Durch den Wärmestau ist die Haut der Betroffenen heiß und trocken. Der Blutdruck ist niedrig und der Pulsschlag hoch. Dieser Zustand wird manchmal mit Erschöpfung verwechselt und deswegen zu spät behandelt. Eindeutigere Anzeichen sind Krämpfe, Halluzinationen und Bewusstseinstrübungen.
  2. Behandeln
    Wie auch beim Sonnenstich muss der oder die Betroffene erst einmal aus der Hitze heraus und der Oberkörper sollte aufgerichtet werden. Ist die Person bei Bewusstsein, sollte sie etwas trinken. Fühlt sie sich benommen, sollten die Beine hochgelegt werden. Hat sie das Bewusstsein verloren? Stabile Seitenlage und sofort über 112 den Notruf wählen. Bis der Rettungsdienst eintrifft, sollten das Bewusstsein und die Atmung überprüft und der Körper gekühlt werden – vor allem im Kopf- und Nackenbereich. Am besten mit feuchten Tüchern, nicht mit Eis.
  3. Vermeiden
    Bei starker Hitze sollten körperliche Anstrengung und direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Auch hier bietet eine helle Kopfbedeckung Schutz. Babys sollten sich überhaupt nicht in der direkten Sonne befinden. Außerdem sollte viel Wasser getrunken werden – das gilt vor allem für Kinder und ältere Menschen.
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