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verschiedene Sorten Pasta z.B. Hörnchen und Spiralnudeln
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Vielseitige Pasta

Ob mit Soße, als Beilage oder Auflauf – Nudeln sind beliebt und gehören zu den Grundnahrungsmitteln. Doch wo sind die Unterschiede, woran erkennt man eine gute Qualität und sind Pasta und Nudeln eigentlich dasselbe?

Schaut man sich im Supermarkt um, kann einem vor dem Nudelregal schwindelig werden. Verschiedenste Formen und Farben sorgen für eine riesige Auswahl. Pasta ist lediglich die italienische Bezeichnung für Teigwaren, häufig sind damit jedoch Nudeln aus Hartweizen gemeint. Welche Zutaten der Teig beinhaltet und welche Form er bekommen wird, ist dabei noch nicht genau festgelegt.

Was steckt drin?

Nudeln bestehen meistens aus Getreideerzeugnissen, wie zum Beispiel Hartweizen, Salz, Wasser und eventuell Eiern. In der Regel wird Hartweizen zur Pasta-Herstellung verwendet, der einen höheren Kleberanteil als Weichweizen hat. Dadurch wird der Nudelteig elastisch und formbar. Auch eine gute Kochstabilität sowie Bissfestigkeit wird damit gefördert. Auch andere Getreidearten wie Dinkel können verwendet werden. Vollkornnudeln dürfen nur aus Vollkornmahlerzeugnissen hergestellt werden.

 

Enthalten Nudeln Eier, haben sie meist ein goldgelbes Aussehen und einen höheren Nährwert. Für Nudeln, die die Bezeichnung „Eier-Nudeln“ oder „Eier-Spätzle“ tragen, gilt: auf ein Kilogramm Mehl kommen mindestens 100 Gramm Ei. Nudeln gibt es aber aus Hülsenfrüchten sowie Kartoffel- und Hefeteig oder mit Kräutern, Gewürzen und färbenden Lebensmitteln wie Rote Beete, Spinat oder Tomate.

Die Soße macht den Geschmack

Die zahlreichen Formen sollen vor allem eine gute Verbindung zwischen Nudel und Soße schaffen. Dabei gilt der Grundsatz: Lange Nudeln und flüssige Soße passen gut zusammen, während kürzere Pasta ideal bei dickflüssiger, stückiger Soße ist. Denn Form und Oberfläche der Nudel sind meistens ausschlaggebend dafür, wie viel Soße haften bleibt.

 

Wichtig ist, dass Pasta bei der Zubereitung ausreichend Platz hat.  Für 100 Gramm Nudeln werden ein Liter Wasser und ein gestrichener Teelöffel Salz benötigt.  Sind die Nudeln al dente – also leicht bissfest – sind sie fertig und können abgegossen werden. Danach aber bloß nicht abschrecken. Denn eine kalte Dusche kühlt die Nudeln blitzschnell ab und der dünne Stärkefilm, der sich während des Kochens gebildet hat, löst sich. Ohne diesen Stärkefilm wird die Oberfläche der Nudel glatt und die Soße bleibt nicht mehr kleben. Damit die Nudeln nach dem Abgießen nicht verkleben, gibt es einen kleinen, aber effektiven Trick: Beim Abgießen etwas Kochwasser auffangen und die Nudeln damit vermengen. Oder einfach direkt nach dem Abgießen die Soße mit den Nudeln vermischen.

Sind Nudeln Dickmacher?

Es kommt – wie bei fast allen Lebensmitteln – auf die Menge an. Pasta aus Hartweizengrieß enthält fast nur Kohlenhydrate. Je nach Menge und Art der Kohlenhydrate kann der Blutzuckerspiegel stark ansteigen. Mit einem hohen Insulinspiegel kann kein Körperfett abgebaut werden. Außerdem machen Kohlenhydrate nicht satt, man bekommt also schneller wieder Hunger. Alles Faktoren, die das Abnehmen eher erschweren, dennoch kann man die Nudel nicht per se als Dickmacher bezeichnen.

Nudeln aus Hülsenfrüchten oder Vollkorn?

Nudeln aus Hülsenfrüchten bestehen tendenziell aus mehr komplexen Kohlenhydraten. Sie werden langsamer verdaut und machen länger satt. Der Eiweißanteil ist deutlich höher als bei Nudeln aus Hartweizengrieß. Erbsen- und Linsennudeln sind sehr gut für Menschen mit Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) geeignet.

Worauf sollte man beim Nudel-Kauf achten?

Die Pasta sollte schön gleichmäßig verarbeitet sein und keine Bruchstellen oder Luftblasen aufweisen. Ansonsten ist vor allem der persönliche Geschmack entscheidend.

 

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