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Frau sitzt nachts verzweifelt auf ihrem Bett, sie kann nicht schlafen.

Wie schlechter Schlaf auf die Gesundheit wirkt

Was wie ein schlechter Start in den Tag beginnt, hat vielleicht weitreichender Folgen, als man denkt. Dauerhaft schlechter Schlaf kann Körper und Geist mächtig aus dem Takt bringen.

Schlechter Schlaf wird mit zahlreichen Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Chronischer Schlafmangel kann zu Bluthochdruck, Entzündungen und einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen führen. Diese Faktoren erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Herzschwäche deutlich. Besonders problematisch ist unbehandelte Schlafapnoe: Durch wiederholte Atemaussetzer im Schlaf steigt das Risiko für Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Schlaganfälle erheblich.

Kognitive Einbußen & Demenzrisiko

Chronischer Schlafmangel beeinträchtigt Gedächtnis, Lernfähigkeit und Entscheidungsprozesse. Forschende vermuten, dass schlechter Schlaf das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer steigern kann, da im Tiefschlaf Abfallprodukte (z. B. Beta-Amyloid) aus dem Gehirn gespült werden.

Immunsystem

Während wir schlafen, fährt unser Immunsystem auf Hochtouren. Schichtarbeit, zu spätes Einschlafen oder häufiges Aufwachen bringen diesen natürlichen Rhythmus durcheinander – und machen uns anfälliger für Infekte.

Konzentration

Nach einer schlechten Nacht fährt das Gehirn gefühlt im Energiesparmodus. Die Reaktionsgeschwindigkeit sinkt, die Konzentrationsfähigkeit auch – was besonders im Straßenverkehr oder beim Bedienen schwerer Maschinen zum Risiko werden kann.

Mehr Hunger

Wer schlecht schläft, hat am nächsten Tag mehr Appetit. Langfristig kann das zu Übergewicht führen – und das wiederum erschwert den Schlaf. Ein Teufelskreis.

Gereizt, gestresst, genervt

Auch die Stimmung leidet. Wer schlecht schläft, hat häufiger mit Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen oder sogar depressiven Verstimmungen zu kämpfen. 

Wer nur gelegentlich eine unruhige Nacht erlebt, muss sich keine ernsthaften Sorgen um die Gesundheit machen. Wer jedoch mehr als vier Wochen schlecht schläft, sollte zunächst versuchen, mit einer verbesserten Schlafhygiene gegenzusteuern. Bleibt die Schlafqualität weiterhin schlecht und ist der Alltag davon deutlich beeinträchtigt, ist ein Arztgespräch ratsam. 

Haftungsausschluss
Die medizinischen Texte in der Rubrik mhplus-krankenkasse.de/wissen geben grundlegende Informationen zu Gesundheitsthemen und Erkrankungen. Sie ersetzen nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und dürfen nicht als Grundlage für eine eigenständige Diagnose und Behandlung verwendet werden. Bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden empfehlen wir immer den Arztbesuch. Nur der behandelnde Arzt kann eine Diagnose stellen oder eine konkrete Therapieempfehlung geben. Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Die mhplus kann dennoch ausdrücklich keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit, Verlässlichkeit, Qualität und Aktualität geben. Werden bestimmte Untersuchungs- und Behandlungsverfahren erwähnt, so dient dies ggf. der vollständigen Informationen zu allen gängigen Möglichkeiten. Darunter sind möglicherweise auch solche, deren Nutzen und Wirkung noch nicht zweifelsfrei nachgewiesen sind, und die daher von Rechts wegen nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind. Nur durch ihre Erwähnung ergibt sich kein Anspruch auf Kostenerstattung.
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