Ein kleines Mädchen bekommt von einer jungen Ärztin eine Spritze. Das Mädchen schaut zu was die Ärztin macht und hält einen Teddy-Bär im Arm.

Das Masern-Schutzgesetz Impfen gegen Masern

Masern sind eine hoch ansteckende Infektionskrankheit. Sie ist eine klassische Kinderkrankheit, kann aber auch Erwachsene treffen. Hohes Fieber und ein schwacher Allgemeinzustand sind die Symptome.

Warum impfen

Eine Infektion durch Masern ist keine harmlose Krankheit. Sie bringen oft Komplikationen und Folgeerkrankungen mit sich. Dazu gehört im schlimmsten Fall eine tödlich verlaufenden Gehirnentzündung.

Jeder Kontakt zu einem Infizierten ist ansteckend, selbst aus einigen Metern Entfernung. Masern gehören auch gerade deshalb zu den meldepflichtigen Erkrankungen.

 

Ein kranken Kind liegt im Bett. Es hat hohes Fieber. Die Mutter hält ein digitales Fiebertermometer. Das ist im Closeup zu sehen.

Schützen Sie Ihr Kind von klein auf

Schutz bietet eine Impfung nach dem Masernschutzgesetz:

  • Durch das Impfen schützen Sie sich selbst vor einer Infektion
  • Sie schützen andere Menschen um sich herum
  • Sie sind nach der Impfung keine Überträger der Masern-Viren

Sich nicht gegen Masern impfen zu lassen ist eine Ordnungswidrigkeit. Die Geldbuße beträgt bis zu 2.500,00 Euro.

Rund um das Masernschutzgesetz

Wichtige Infos Was sie wissen sollten

Kinder und Jugendliche, die Kindertagesstätten (Kita), Schulen oder andere Gemeinschaftseinrichtungen besuchen. Bei Nicht-Einhaltung erwartet Eltern ein Bußgeld. Ebenso ist es möglich, dass Kinder vom Besuch eines Kindergartens oder einer Kita ausgeschlossen werden.

Erwachsene, wenn Sie nach 1970 geboren sind. Bei offenem Impfstatus oder wenn Sie in Gesundheitseinrichtungen eingesetzt werden und Sie mit potentiell infektiösem Material arbeiten.

Der Nachweis über eine vollständige (zweifache) Masernimpfung kann mit dem Impfausweis, dem gelben Kinderuntersuchungsheft oder durch ein ärztliches Attest (insbesondere bei schon durchgemachter Krankheit) erbracht werden.

Wie alle Impfungen, macht die Masernimpfung jeder zugelassene Kassenarzt. Zahnärzte nicht.

Mit einem ärztlichen Attest weisen Sie nach, dass Sie die Masern bereits hatten. Bei nicht vorhandenen Informationen werden die Antikörpertiter bestimmt.

Anders als die Impfdokumentation im Impfpass tragen Sie die Kosten für den Nachweis einer Masernimmunität.

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