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Junger Mann sitzt mit einem Fächer im Büro - er wedelt sich Luft zu.
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Schutzmaßnahmen verstärken Hitze am Arbeitsplatz

Mit steigenden Temperaturen wächst auch das Risiko für gesundheitliche Belastungen am Arbeitsplatz. Anlässlich des bundesweiten Hitzeaktionstags am 11.06.2026 weisen Arbeitsschutzexperten im Internet-Angebot der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. darauf hin, dass Unternehmen ihre Beschäftigten wirksam vor den Folgen extremer Hitze schützen sollten.

Hitzeschutz am Arbeitsplatz

Für Arbeitgeber gewinnt das Thema Hitzeschutz am Arbeitsplatz zunehmend an Bedeutung. Mehr heiße Tage und längere Hitzeperioden stellen viele Betriebe vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, Warnsignale frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen in den Arbeitsalltag zu integrieren. 

Anzeichen einer Hitzeerschöpfung

Zu den typischen Anzeichen einer Hitzeerschöpfung zählen feucht-kalte und blasse Haut, ein erhöhter Puls, Muskelkrämpfe sowie plötzlich auftretende Kopf- oder Nackenschmerzen. Auch Schwindel, Schwäche, Übelkeit und Brechreiz können auftreten. In schweren Fällen drohen Bewusstlosigkeit und ein Hitzeschlag, der erhebliche Organ- und Hirnschäden verursachen kann.

Arbeitgeber sollten ihre Beschäftigten deshalb regelmäßig über die Symptome informieren und Führungskräfte sowie Sicherheitsbeauftragte für Notfälle sensibilisieren.

Treten Beschwerden auf, sind schnelle Maßnahmen erforderlich. Betroffene sollten umgehend in eine kühle Umgebung gebracht und mit erhöhtem Oberkörper sowie leicht hochgelagerten Beinen gelagert werden. Kühlende Tücher und ausreichend Flüssigkeit können helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Bei Bewusstlosigkeit ist unverzüglich der Rettungsdienst unter 112 zu alarmieren. 

Hitzeschutz: Bestandteil des betrieblichen Arbeitsschutzes

Neben der richtigen Reaktion im Ernstfall steht jedoch die Prävention im Mittelpunkt. Experten empfehlen, Arbeitsräume möglichst kühl zu halten, regelmäßige Trinkpausen fest einzuplanen und Beschäftigte aktiv zum Trinken zu motivieren.

Bei Arbeiten im Freien sollten Sonnenschutzmaßnahmen wie Überdachungen, Schattenspender oder angepasste Arbeitszeiten genutzt werden. Auch leichte Arbeitskleidung und eine Verlagerung körperlich belastender Tätigkeiten in die kühleren Morgenstunden können die Belastung reduzieren.

Für Unternehmen wird Hitzeschutz damit zunehmend zu einem wichtigen Bestandteil des betrieblichen Arbeitsschutzes. Wer rechtzeitig vorsorgt und klare Maßnahmen etabliert, kann gesundheitliche Risiken minimieren, Ausfallzeiten reduzieren und die Sicherheit der Beschäftigten auch an heißen Tagen gewährleisten.

Dementsprechend bietet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung zum Thema unter anderem einen Aushang zum Download (externer Link) an, der zeigt, welche Symptome auf eine Hitzeerschöpfung hindeuten und wie gehandelt werden sollte, wenn eine Person bei der Arbeit entsprechende Symptome zeigt. 

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

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