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Junge Frau überlegt, wo sie die Datei im Laptop findet. Sie runzelt die Stirn und hat ihre Brille in der linken Hand.

Wo habe ich denn …? Vergesslichkeit

Jeder Mensch vergisst Dinge, Namen oder Termine. Doch wann wird Vergesslichkeit krankhaft? Ein bisschen Vergesslichkeit gehört zum strategischen Konzept unseres Gedächtnisses einfach dazu.

Gedächnis

Wir müssen Details vergessen, um nicht in einem reißenden Bewusstseinsstrom aus Eindrücken unterzugehen. Was aber, wenn die Gedächtnislücken immer größer werden? Wenn Vergesslichkeit krankhaft wird, dann spricht man von Demenz. Neben der Alzheimerkrankheit, die besonders häufig bei älteren Menschen auftritt, ist auch die vaskuläre Demenz häufig. Sie wird durch eine Verstopfung der Blutgefäße im Gehirn ausgelöst – durch einen Schlaganfall zum Beispiel.

Und dann gibt es Vergesslichkeit, die nichts mit einer Demenz zu tun hat: Durch unregelmäßigen Schlaf, Schlafmangel oder Stress kann das Arbeitsgedächtnis eingeschränkt werden. Häufig sind hier Schichtarbeiter betroffen. Aber auch junge Mütter – hier spricht man dann umgangssprachlich von einer Stilldemenz.

Ein älteres Paar umarmt sich. Der Mann steht mit dem Rücken zum Betrachter. Die Frau hat ihre Augen geschlossen. Ihre Hände liegen auf dem Rücken ihres Partners.

Geht das Demenz vorbeugen

Es gibt kein Patentrezept, um sich vor Demenzerkrankungen zu schützen. Dennoch gibt es einiges, was wir tun können, um das Risiko zu senken. Dazu gehören insbesondere die Faktoren, die einen gesunden Lebensstil ausmachen:

  • Entspannung
  • ausgewogene Ernährung
  • wenig Alkohol
  • Rauchverzicht
  • ausreichend Schlaf

Vergesslichkeit

Damit unser Gehirn entwicklungsfähig bleibt, sollten wir öfter einmal Neues ausprobieren. Denn es speichert Dinge, die wir zum ersten Mal erleben, detailreich und mit hoher Priorität ab – egal, in welchem Alter. Beim zweiten oder dritten Mal wird dann alles weniger aufregend und natürlich gibt es im Alter nicht mehr viel, das komplett neu für uns ist. Ein altes Gehirn beherbergt eine große Zahl an generalisierbaren Erinnerungen. Erleben wir Dinge, die daran anknüpfen, achten wir nicht mehr so sehr auf die Details. Das kann helfen, die Gehirnzellen anzuregen:

  • Gehirnjogging
  • Musik
  • Aromen
  • neue Reiseziele

Die Leistungsfähigkeit unseres Gehirns hängt auch davon ab, was wir uns zutrauen. Das zeigen Studien mit älteren Menschen: Während die Teilnehmenden auf den Beginn eines Gedächtnistests warteten, lauschten einige von ihnen unfreiwillig einem Gespräch darüber, wie schlecht alte Menschen in dem Test abschneiden. Und tatsächlich machten die Kandidaten anschließend deutlich mehr Fehler als die Kontrollgruppe, die dem Gespräch nicht zugehört hatte.

 

Tipp

Seien Sie nicht zu streng zu sich selbst – wenn wir glauben, immer vergesslicher zu werden, kann dies zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden. Mit einfachen Trainings können Sie Ihr Gehirn fit halten.

Wir unterstützen Sie dabei mit spannenden Fakten rund ums Gehirn und kognitiven Übungen.

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