Eine ältere Frau sitzt auf dem Sofa. Sie hat graue Haare. In der Hand hält sie eine Kaffeetasse. Sie lacht und blickt in die Ferne.

Kuren & Rehabilitation Rehabilitation

Nach einer Operation oder einem längeren Aufenthalt im Krankenhaus werden Behandlungen meist fortgesetzt. Zum Beispiel in einer Rehabilitation, kurz Reha. Sie soll Ihnen soweit möglich helfen, wieder in ihr "altes" Leben zurückzukehren. Am Ende sollen Sie körperlich und mental wieder am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilnehmen können.

Die drei Arten der Reha

Eine Reha festigt bereits erzielte Erfolge der Behandlung und gibt Ihnen Sicherheit.

Medizinische Rehabilitation
Mögliche Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit soll vorgebeugt werden. Oder es soll sichergestellt werden, dass Ihr Zustand stabil bleibt.

Berufliche Rehabilitation
Am Ende einer solchen Rehabilitation sollen Sie wieder am Berufsleben teilnehmen können. Und das möglichst ohne Einschränkungen.

Soziale Rehabilitation
Wenn einem alles über den Kopf wächst und kein Ausweg mehr zu sehen ist hilft Ihnen diese Rehabilitation wieder Fuß im Leben zu fassen und sich den Herausforderungen des täglichen Lebens zu stellen.

Frau mit Sportkleidung sitzt in einem Rollstuhl. Ein Therapeut untersucht den Unterschenkel.

Wertvoll investierte Zeit

Eine Reha dauert meist 3 Wochen. Findet sie ambulant statt, sind Sie am Abend wieder zu Hause. Geht das nicht, findet die Reha stationär statt. Dann bleiben Sie in der Einrichtung.

Sie sind gut beschäftigt:
Ärzte kümmern sich genauso um Sie, wie Bewegungs- und Psychotherapeuten. Abgestimmt auf Ihre Diagnose bekommen Sie einen individuellen Behandlungsplan.

Ein älterer Herr steht am Empfang einer Arztpraxis. Die Arzthelferin erklärt ihm etwas. Beide blicken auf den Tisch.

Wer bezahlt was

Von Ihrem Arzt bekommen Sie eine Verordnung. Diese reichen Sie bei Ihrer mhplus oder der Deutschen Rentenversicherung ein.

In den meisten Fällen sind sie es, die die Kosten übernehmen und die Zuständigkeit untereinander klären.

Rund um die Rehabilitation Gut zu Wissen

Wenn Sie im Beruf stehen, ist die Deutsche Rentenversicherung für Sie zuständig. Sie übernimmt die Kosten und organisiert alles für Sie.

Selbstverständlich helfen wir Ihnen gerne weiter.

Die Auswahl an Rehakliniken ist groß. Auch für uns. Deshalb arbeiten wir mit dem Gesundheitsservice Leverkusen zusammen.

Wir geben Ihnen gerne Empfehlungen. Damit Sie die beste Wahl treffen.

Vorsorge-Kur bedeutet, dass Sie gar nicht erst krank werden. Oder dass Ihre Gesundheit verbessert werden soll. Auch soll eine drohende Krankheit verhindert werden. Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe, damit Sie in der Lage sind, Ihre Gesundheit ganz individuell zu stärken. Ganz wichtig: Die Einschränkung in Ihren täglichen Leben besteht nicht länger als 6 Monate.

Bei einer bestehenden Erkrankung (länger als 6 Monate) können Sie eine Rehabilitation (kurz: Reha) machen. Im Laufe der Behandlung lernen Sie, Einschränkungen zu meistern und mit ihrem "neuen" Leben zurecht zu kommen. Ziel ist es, dass sich Ihr Zustand verbessert oder Ihre Erkrankung nicht chronisch wird.

Zuerst einmal alle 4 Jahre jeder, auch Rentner.

Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres können auch vor dem Ablauf der 4-Jahres-Frist eine Reha machen, wenn das medizinisch notwendig ist.

Sind Sie erwerbstätig und möchten eine Reha machen, ist die Rentenversicherung zuständig. Der Rentenversicherungsträger entscheidet dann über Ihren Antrag. Auch über die Art der Einrichtung, den Reha-Ort und den Zeitraum der Maßnahme.

Ihre mhplus kümmert sich auch darum. Denn Sie haben Anspruch auf eine Haushaltshilfe, wenn

  • niemand den Haushalt weiter führen kann, der bei Ihnen wohnt.
  • Sie Kinder unter 14 Jahren haben oder
  • Sie ein behindertes Kind haben.

Ja, Sie müssen sich mit Vollendung des 18. Lebensjahres an den Kosten für eine Reha beteiligen. Das sind die sogenannten gesetzlichen Zuzahlungen:

  • Bei stationären Rehas fallen pro Tag 10,00 Euro an.
  • Müssen Sie sich einer Anschluss-Reha unterziehen, dann fällt dieser Betrag für maximal weitere 28 Tage an. Waren Sie vorher wegen der gleichen Erkrankung im Krankenhaus wird diese Zeit angerechnet.
  • Es gibt auch eine Grenze: Diese liegt bei 2 Prozent Ihres Bruttoeinkommens. Bei schweren chronischen Krankheiten bei 1 Prozent.

Nach einer Reha werden Sie gut versorgt. Darum kümmert sich das Entlass-Management in der Klinik. Sind sie wieder zu Hause, werden Sie bis zu sieben Tage versorgt. Ob das notwendig ist, entscheidet Ihr Arzt vor Ihrer Entlassung.

Die Klinik nimmt dann Kontakt mit uns auf. Gemeinsam kümmern wir uns darum, dass Sie bestens versorgt sind.

Wichtig für Sie zu wissen:
Das ist für Sie ein freiwilliges Angebot.

Wir lassen Sie nicht alleine. Wenden Sie sich einfach an Ihre mhplus. Die notwendigen Hilfsmittel bekommen Sie dann von einem unseren Partnern.

ambulant oder stationär Unterschiede zwischen den Rehamaßnahmen

Eine Reha kann ambulant und in der Nähe Ihres Wohnortes gemacht werden. Die Therapie findet stundenweise statt. Sonst sind Sie zu Hause. Der Vorteil: Sie sind nicht stationär aufgenommen. Auch eine ambulante Reha wird von Ihrem Arzt verordnet. Den Antrag dazu reichen Sie uns bitte vor Beginn der Reha ein.

Wer trägt die Kosten?
Ihre mhplus übernimmt die Kosten für längstens 20 Behandlungstage. Eine Verlängerung ist möglich, wenn medizinisch notwendig.

Fahrtkosten fallen für Sie keine an. Viele Einrichtungen bieten auch einen Hol- und Bringdienst an. Sprechen Sie mit dem Anbieter.

Für ältere Menschen ist das gewohnte Umfeld sehr wichtig. Auch nach einem Unall oder einer Krankheit. Schon um an einem aktiven Leben weiter teilnehmen zu können.

Deshalb gibt es die sogenannte mobile geriatrische Rehabilitation. Anders gesagt: Der Behandler kommt zu Ihnen.

Nach dem Aufenthalt kehren Sie in Ihr gewohntes Umfeld zurück, um dort Ihre Therapie fortzusetzen. Sie bleiben in ihrer gewohnten Umgebung. In Ihren Tagesablauf werden intensive Nachbehandlungen integriert. Ob Krankengymnastik oder medizinisches Belastungstraining, wenn notwendig gehen Sie zu einem Behandler in der Nähe Ihres Wohnortes.

Vorteil:
Sie können nebenher zum Beispiel ganz normal arbeiten.

Wir verstehen, dass Sie gerne zu Hause gesund werden wollen. Doch manchmal geht es nicht anders. Dann ist eine stationäre Reha notwendig. Die Kosten dafür trägt Ihre mhpuls. Wir brauchen vor Antritt der Reha nur die Verordnung Ihres Arztes.

Ihre mhplus trägt die Kosten

Eine Reha dauert zwischen 20 Behandlungstagen und  oft 3 Wochen. Wenn notwendig länger. Dann übernehmen wir selbstverständlich die Kosten.

Der Weg zur Reha und zurück

Sie haben die Wahl, wie Sie anreisen. Ihre mhplus übernimmt die Fahrtkosten für das günstigste öffentliche Verkehrsmittel von Ihrem Wohnort zur Klinik. 2 Gepäckstücke sind dabei. Oder Sie nehmen den privaten PKW. Dann erstatten wir 0,20 Euro pro gefahrenem Kilometer. Voraussetzung: Sie nehmen die kürzeste Strecke.

Einige Einrichtungen bieten auch einen Fahrdienst an.

Ist ein Taxi oder ein Krankentransport notwendig, verordnet das Ihr Arzt.

Wenn Sie direkt vom Krankenhaus in eine Reha-Einrichtung gehen, spricht man von einer stationären Anschlussrehabilitation. Diese beginnt spätestens 14 Tage nach Ihrer Entlassung. Es ist wichtig, dass diese Therapie so schnell wie möglich nach dem Aufenthalt im Krankenhaus beginnt, außer es gibt wichtige Gründe.

Sie werden langsam an die Belastungen des Alltags und Ihres Berufes herangeführt. Und trotzdem sollen Sie so schnell wie möglich wieder fit werden. Damit Ihr Leben nicht ins Stocken gerät.

Frau macht eine Dehnungsübung - die Hände sind hinter dem Körper zusammen gelegt. Die Fingerspitzen zeigen nach oben.

Rehasport & Funktionstraining Weitere Möglichkeiten

Gemeinsam geht es besser. Deswegen gibt es Angebote zum Rehasport nach einer Erkrankung und Funktionstraining für bestimmte körperliche Defizite. Sie trainieren also in der Gruppe unter ärztlicher Aufsicht und stärken gemeinsam ihre Leistungsfähigkeit nach einer Erkrankung. Die Dauer liegt zwischen 6 Monaten und 3 Jahren. Meist dauern die Maßnahmen zwischen 6 Monaten und 3 Jahren.

Rehasport-Funktionstrainig Was Sie wissen sollten

Dazu zählen Sport, sportlich ausgerichtete Spiele und bewegungstherapeutische Übungen. Es hängt immer von der Vorerkrankung und den körperlichen Einschränkungen ab, was möglich oder sinnvoll ist. Gymnastik, Schwimmen, Leichtathletik oder Bewegungsspiele - das Spektrum ist breit gefächert und abwechslungsreich. Und weil Sie nicht alleine sind, ist Motivation automatisch dabei.

Das Ziel ist klar: Funktionen bleiben erhalten oder werden hergestellt. Ein solches organisiertes Training dient dem Erhalt von Funktionen, der Beseitigung oder Verringerung von Funktionsstörungen oder zögert Funktionsverluste hinaus. Es bezieht sich auf einzelne Organsysteme oder Körperteile.

Meist wird Funktionstraining in Bezug auf den Stütz- oder Bewegungsapparat verordnet. Also wenn Muskeln oder Gelenke betroffen sind, zum Beispiel bei degenerativen oder entzündlichen Veränderungen wie Reuma oder Osteoporose.

Funktionstraining ähnelt dabei in seinem Übungen der Krankengymnastik oder Ergotherapie und wir von entsprechendem Fachpersonal durchgeführt.

Wenn medizinisch notwendig, übernimmt Ihre mhplus die Kosten. Ihr Arzt muss Ihnen lediglich eine Verordnung ausstellen.Diese schicken Sie uns bitte mit Ihrem Antrag vor Beginn der Behandlung zu. Für Sie fallen keine Kosten an.

Die Rehabilitationsträger erbringen Rehabilitationssport und Funktionstraining , um das Ziel der Rehabilitation zu erreichen oder zu sichern.

Gesetzliche Rentenversicherung und Alterssicherung der Landwirte
Die gesetzlichen Rentenversicherung und der Alterssicherung der Landwirte übernehmen Rehabilitationssport und Funktionstraining im Anschluss an eine von ihnen erbrachte Leistung zur medizinischen Rehabilitation, wenn bereits während dieser Leistung die Notwendigkeit der Durchführung von Rehabilitationssport und Funktionstraining vom Arzt der Rehabilitationseinrichtung festgestellt worden ist.

Ein Arzt spricht mit einer jungen Patienten. Die Patienten sitzt auf einer Untersuchungsliege und hört dem Arzt zu. Dieser sitzt auf einem Stuhl. Sie besprechen das Ergebnis einer Untersuchung.

Patientenschulungen

Für chronisch kranke Patienten gibt es spezielle Schulungen, die sie zum Selbstmanagement befähigen. Sie sollen helfen, Beeinträchtigungen oder Folgeerkrankungen zu vermeiden. Sie steigern die Lebensqualität. Solche Schulungen finden grundsätzlich ambulant und in der Nähe Ihres Wohnortes durch qualifizierte Fachkräfte statt. In solchen Schulungen lernen Sie mit Ihrer Erkrankung umzugehen und wie Sie Ihre Leben gestalte, ohne auf Qualität zu verzichten.

Eine Frau im mittleren Alter ist in der Natur unterwegs. Sie hat blonde Haare mit Locken und ein blau-weiß geringeltes Shirt an. Sie hat Asthma und benutzt ein Asthmaspray.

Seminarangebote

Die Anbieter haben ein breites Portfolio, zum Beispiel für

  • Asthma
  • Neurodermitis
  • Gesund Ernährung
  • und und und

In Zusammenarbeit mit dem Richtig Essen Institut bietet Ihre mhpuls eine persönliche Ernährungsberatung bei Übergewicht an. Einer Vielzahl von Patienten konnten die Seminare schon helfen. 

Weitere Kur- und Rehangebote

Auszeit, fit werden, Gesund bleiben

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