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Luft-Hygienecheck Corona-Infektionsgefahr in Innenräumen reduzieren

Lungenärzte des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) haben einen „Lufthygiene-Check“ erarbeitet, um die Ansteckungsgefahr mit Coronaviren in Innenräumen zu verringern. Die Infektionsgefahr lässt sich für jeden Aufenthaltsraum mit einem einfachen Punktesystem berechnen.

Corona-Viren (SARS-CoV-2) werden hauptsächlich über Aerosole übertragen. Ansteckungen finden daher vorrangig im Innenräumen statt. Wesentliche Erkenntnisse aus der Aerosolforschung zur Übertragung der Viren über den Luftweg werden dennoch noch zu selten in praktisches Handeln umgesetzt. Deshalb haben die Lungenärzte des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) einen „Lufthygiene-Check“ erarbeitet. Dieser gibt praktische Handlungsanleitungen für das alltägliche Leben, um Ansteckungen mit SARS-CoV-2- und anderen Viren wie z.B. Grippeviren im Innenraum zu vermeiden.

Infektionsrisiken in Aufenthaltsräumen berechenbar

Innenräume lassen sich bezüglich ihrer Größe, Raumhöhe und Lüftungsbedingungen in sichere, weniger sichere und unsichere Räumen klassifizieren und das Infektionsrisiko bei einem dortigen Aufenthalt in Abhängigkeit von der Aufenthaltszeit, Anzahl Personen im Raum und deren Aktivität sowie Schutzmaßnahmen (vor allem durch das Tragen einer Maske) mit einem Punktesystem berechnen.

Maßnahmen zur Reduktion der Infektionsgefahr ableitbar

Entsprechend lassen sich konkrete Maßnahmen ableiten, um die Infektionsgefahr in Innenräumen durch eine Aerosolübertragung zu reduzieren:

  • Begrenzung der Anzahl der Personen in einem Raum
  • Begrenzung der Aufenthaltszeit der Personen in einem Raum
  • Prioritäre Nutzung großer und hoher Räume
  • Erhöhung der Frischluftzufuhr (Kontrolle über CO2-Messgeräte möglich)
  • Einsatz effektiver Raumluftreinigungsgeräte (Kontrolle über Aerosolmessgeräte möglich)

 

Quelle: www.lungenaerzte-im-netz.de

 

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