Raumklima am Arbeitsplatz Gesunde Büroluft in Corona-Zeiten

Trockene Heizungsluft am Arbeitsplatz kann auf Dauer Augen und Hals reizen. Außerdem beeinträchtigt eine geringe Luftfeuchtigkeit die Abwehr der Schleimhäute. Ein gutes Lüftungskonzept hilft - gerade in Zeiten der Corona-Pandemie.

Für ein angenehmes Raumklima am Arbeitsplatz spielen Maßnahmen des Arbeitgebers eine wichtige Rolle. Aber auch der Einzelne kann etwas tun, um etwa trockenen Augen oder trockener Haut vorzubeugen, die durch geringe Luftfeuchte auftreten können. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz (Baua) gibt dazu Praxistipps:

  • Trinken: Beschäftigte sollten  darauf achten, ausreichend zu trinken. Genügend Flüssigkeit hält die Schleimhäute feucht. Als Richtschnur gelten laut der Baua ein bis zwei Liter Flüssigkeit pro Arbeitsschicht oder zwei bis drei Liter am Tag.
  • Bildschirmpausen: Auch die Augen brauchen ab und zu eine Pause - besonders dann, wenn die Luft trocken ist. Deswegen sollte man sich gelegentlich bewusst vom Bildschirm abwenden und mehrfach die Augenlider schließen und öffnen.
  • Hautpflege: Auf die Haut abgestimmte Pflegemittel können bei regelmäßiger Anwendung die Feuchteregulation der Haut unterstützen.
  • Raus an die Luft: Zwischendurch sollten Beschäftigte sich an der frischen Luft bewegen. Das regt die Durchblutung an und stärkt das Immunsystem.
  • Lüften: Regelmäßiges Stoßlüften verbessert die Luftqualität am Arbeitsplatz. Gleichzeitig gilt es als wichtige Vorsichtsmaßnahme während der Corona-Pandemie. Ratsam ist es zum Beispiel, in Besprechungsräumen nach jeweils 20 Minuten Zusammensitzen (unter Einhaltung der Abstandsregel!) drei bis zehn Minuten zu lüften, in Büroräumen nach jeweils einer Stunde.

Quelle: www.hno-aerzte-im-netz.de

 

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