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In aller Munde Mikroplastik in unserer Nahrung

Fliege in der Suppe oder Sand im Salat –Fremdkörper trüben den kulinarischen Genuss. Es gibt mehr solcher Beilagen auf unseren Tellern, als wir ahnen: Rund 100 Teilchen Mikroplastik essen wir nach einer aktuellen Studie pro Mahlzeit mit

Mikroplastik findet sich in vielen Lebensmitteln. Zum Beispiel in Honig, Meersalz, Fisch, Bier, Leitungswasser. Forscher der Heriot-Watt-University in Edinburgh vermuten, dass Mikroplastik auch über die Luft in unsere Lebensmittel gerät. Zum Beispiel durch unsere Kleidung oder Möbel. Freigesetzte synthetische Fasern verbreiten sich über die Luft. Und setzen sich auf Lebensmittel ab.

Live-Untersuchung in Haushalten

Die Forscher nahmen Haushalte unter die Lupe: Während einer 20-minütigen Mahlzeit stellten sie Petrischalen mit klebriger Oberfläche auf den Esstischen. Das Ergebnis: In jeder Schale fanden sich bis zu 14 Teilchen aus Mikroplastik. Umgerechnet auf einen Teller sind das 114 Partikel. Pro Jahr sind das knapp 70.000 Plastikteilchen.

Klingt ungesund?

Nach aktuellem Wissensstand birgt Mikroplastik keine Gefahren. Jedoch sind die Auswirkungen fast unerforscht. Wissenschaftler gehen davon aus, dass unser Verdauungstrakt Mikroplastik zum Großteil ausscheidet. Gesunde Schleimhäute in Magen und Darm sind eine schützende Barriere.

Unbekannt ist, wie sich kranke Schleimhäute verhalten. Oder wie sich Mikroplastik und Krebs zueinander verhalten. Studien mit Meerestieren geben erste Hinweise:  Miesmuscheln reagierten in einer Testreihe mit Entzündungen auf die Fremdkörper.

Täglich dran denken

Auch wenn mögliche gesundheitliche Folgen noch nicht klar sind, ist plastikfrei immer besser. Wie wir konsumieren, hat Einfluss auf die Menge an Mikroplastik in unserer Umgebung. Es gibt ein paar einfache Tipps:

  • Achten Sie bei Kleidung und Textilien auf natürliche Stoffe.
  • Benutzen Sie kunststofflose Pflegeprodukte und Kosmetikartikel
  • Weniger Verpackung ist mehr.

Die Umwelt dankt es Ihnen.

 

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